Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada: Da passen Burger, Barbecue, Hot Dogs oder TexMex-Klassiker wie Nachos mit Käse, Burritos und Quesadillas bestens zur Fanparty. In Deutschland weniger bekannt, aber beim Fett- und Salzgehalt ebenfalls Spitzenklasse, ist Poutine aus Kanada, bestehend aus knusprigen Pommes frites, die mit Käse bestreut und mit Bratensoße übergossen werden. Aus gesundheitlicher Sicht ist ein Dauerkonsum an Fast Food über die Wochen der WM nicht zu empfehlen: zu viele Kalorien, gesättigte Fette und Salz, zu wenig Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wer genießen möchte, ohne zu übertreiben, hält sich vor allem bei den frittierten Beilagen und bei Gerichten mit viel Käse oder Sauerrahm zurück. Fettarmes Grillfleisch und -geflügel ist ein guter Ersatz für fettiges Hackfleisch und frittierte Nuggets, Ofenkartoffeln mit Joghurtdip ersetzen Pommes frites. Beim amerikanischen Krautsalat Coleslaw hilft weniger Mayonnaise und mehr Joghurt im Dressing dabei, Kalorien zu sparen, ohne auf Geschmack zu verzichten. Zum Füllen mexikanischer Burritos, Tacos oder Tortillas nimmt man am besten reichlich Frisches und Vitaminreiches, etwa Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Salat und Kräuter, dazu Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen oder Black Beans. Sie liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Fertige Tortillafladen sind auch als gesündere Vollkornvariante erhältlich.
Wer zum Fußballschauen nicht kocht oder grillt, sondern Chips, Flips und Co. aus der Tüte snackt, nimmt ebenfalls viel Salz und viele Kalorien zu sich. Der Kalorienüberschuss lässt sich aber etwas abmildern, wenn man an anderer Stelle im Tagesablauf bewusst ausgleicht – etwa durch eine leichte Salatmahlzeit oder eine extra Sporteinheit. Ein weiterer Trost: Fertigprodukte, Snacks und Softdrinks aus der EU schneiden qualitativ meist deutlich besser ab als ihre amerikanischen Gegenstücke. In den USA werden beispielsweise deutlich mehr Zusatzstoffe eingesetzt als in der EU.