Hohe Spritpreise ändern die Autonutzung

von Redaktion

Jeder Fünfte lässt das Auto öfter stehen. © Bernd Weißbrod

Wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Krieges lässt einer Umfrage zufolge fast ein Drittel der Autofahrer in Deutschland das Fahrzeug öfter stehen. „Bei den unter 30-Jährigen machen das sogar 35 Prozent“, berichtete die Teambank anhand ihres regelmäßig erhobenen „Liquiditätsbarometers“. „Gleichzeitig berichten 41 Prozent, dass ihre frei verfügbaren Mittel nach Abzug der Fixkosten wie Miete und Strom in den vergangenen zwölf Monaten geringer geworden sind.“ Für die Erhebung hat das Marktforschungsinstitut YouGov mehr als 3.000 Menschen repräsentativ befragt. „Spritpreise sind für viele Menschen der Gradmesser ihrer persönlichen Inflation – und dieser Gradmesser schlägt gerade aus“, sagt Teambank-Chef Christian Polenz. Sein Institut gehört zur Gruppe der genossenschaftlichen Geldhäuser. Auf die Frage, wo sie am ehesten bereit wären, ihre monatlichen Ausgaben um 100 Euro zu reduzieren, nennt jeder fünfte Befragte in der Erhebung den Bereich Auto, Kraftstoff und Kfz-Versicherung.

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