Falsche Verbraucherzentrale

von Redaktion

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (VZBW) warnt vor gefälschten Internet-Seiten, die vermeintlich von der Verbraucherzentrale stammen. Auch tätigen Betrüger demnach Anrufe im Namen der Verbraucherzentrale. Die Verbraucherschützer weisen aber darauf hin, dass sie niemals von sich aus ungefragt Hilfe anbieten würden.

Betrugsversuche im Namen seriöser Organisationen wie Polizei, Behörden oder Verbraucherschutz kommen immer wieder vor. Die VZBW hat dazu im Netz schon eine Liste bereitliegen. Von vermeintlichen Datenabgleichen über Gewinnspielteilnahmen oder der Löschung eigener Daten aus Datenlecks sind alle Spielarten des Betrugs dabei.

Die Verbraucherzentrale rät daher zu folgendem Vorgehen: Bei unverlangten Anrufen immer vorsichtig sein, egal von wem sie kommen. Im Zweifel direkt auflegen. Nicht von Anrufern auf Webseiten locken lassen und auch keine Software auf dem Rechner installieren für etwaige „Fernwartung“ oder Virenentfernung. Keine persönlichen Daten eingeben, schon gar nicht zur vermeintlichen Verifikation mit Bestandsdaten oder weil sonst das Konto gesperrt werden müsste. Falls man doch solche Daten eingegeben hat, etwa Bankdaten, regelmäßig das Konto auf unerlaubte Abbuchungen prüfen. Es kann sich lohnen, präventiv die Bank zu informieren, dass man Opfer von Phishing geworden ist. Sollten auch Passwörter verraten worden sein, diese unverzüglich ändern – dabei am besten gleich ein neues sicheres Passwort wählen. Mindestens 8-12 Zeichen, Groß- und Kleinschreibung und Zahlen dabei verwenden.DPA

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