Teure Chips treiben die Preise für Handys. © Smarterpix
Spritpreise sinken weltweit wieder
München – Seit der Entspannung im Nahen Osten sinken die Spritpreise. Diesel kostete am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt mit 1,77 Euro nur noch drei Cent pro Liter mehr als am 27. Februar, dem letzten Tag vor Kriegsbeginn, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Super E10 war mit 1,84 Euro sechs Cent teurer. In den USA zahlten Autofahrer erstmals seit Ende März wieder weniger als vier US-Dollar je Gallone (3,785 Liter) Benzin, nämlich exakt 3,99 US-Dollar (3,45 Euro).
In vielen Ikea-Häusern wird heute gestreikt
Berlin – Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. Im Zentrum der Aktionen an diesem Freitag steht die Möbelhauskette Ikea. „In mehr als der Hälfte der Ikea-Einrichtungshäuser in Deutschland werden Beschäftigte in den Arbeitskampf treten“, teilte Verdi mit. Auch die Ikea-Filialen in Eching und Brunnthal sind betroffen, sagte ein Verdi-Sprecher unserer Zeitung. Ikea erklärte auf Nachfrage, dass es trotz Streik in der Regel gelinge, die Auswirkung für Kunden gering zu halten.
KI-Boom macht iPhones und Apple-Geräte teurer
San Francisco – Der KI-Boom macht laut Apple-Chef Tim Cook höhere Preise für das iPhone und andere Produkte des US-Konzerns notwendig. „Leider sind Preissteigerungen unvermeidlich“, sagte Cook in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem „Wall Street Journal“. Schließlich seien infolge der Ausbreitung der Künstlichen Intelligenz (KI) die Preise für Speicherchips drastisch gestiegen. Wann und in welcher Höhe die Preise der Apple-Geräte angehoben werden und welche Modelle genau betroffen sind, teilte Cook nicht mit.
Kräftiger Anstieg bei Baugenehmigungen
Wiesbaden – Der Aufwärtstrend im seit Jahren kriselnden Wohnungsbau hält an. Gut 20.000 genehmigte Wohnungen in Neubauten und Bestandsgebäuden im April waren 9,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bewilligten die Behörden 83.700 Wohnungen und damit fast 10.000 mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings fehlen Schätzungen zufolge etwa eine Million Wohnungen in Deutschland.