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Reiche hofft auf Wachstum in der Türkei
Ankara – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will bei einem zweitägigen Besuch im türkischen Ankara zu neuen und vertieften Unternehmensaktivitäten in der Türkei beitragen. Auch deutsche Unternehmen sollen in den nächsten Jahren von angekündigten hohen Milliardeninvestitionen des Landes profitieren, sagte Reiche vor der Ankunft in der türkischen Hauptstadt. Reiche wird begleitet von Branchen-Vertreterinnen und -Vertretern aus dem Energie-, Tourismus- und Technologiesektor. Im Fokus: Infrastruktur und Speicher etwa für erneuerbare Energien.
Bund darf bei KNDS einsteigen
München – Der Bund darf mit 40 Prozent beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS einsteigen. Die EU-Kommission in Brüssel gab am Donnerstag grünes Licht für die Beteiligung an dem Unternehmen, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 herstellt. Der Bund soll bei KNDS nach Angaben aus Berlin die gleichen Rechte bekommen wie der französische Staat. Hintergrund des Einstiegs ist Medienberichten zufolge, dass die deutschen Eigentümerfamilien ihre Anteile verkaufen wollen. Deutschland zieht mit seinem 40-prozentigen Anteil mit Frankreich gleich.
Firma von Kurz drei Milliarden Dollar wert
Wien – Knapp fünf Jahre nach seinem Rückzug aus der Politik treibt Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz seine Karriere als Unternehmer voran. Die Cybersecurity-Firma Dream, an der Kurz mit 15 Prozent beteiligt ist, hat nach eigenen Angaben eine weitere Finanzierungsrunde über 260 Millionen Dollar (226 Mio. Euro) erfolgreich abgeschlossen. „Damit steigt die Unternehmensbewertung dreieinhalb Jahre nach der Gründung auf 3 Milliarden US-Dollar“, so das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen.
Evonik streicht 3200 Stellen
Essen – Der Chemiekonzern Evonik mit Sitz in Essen streicht in den Jahren bis 2029 weltweit zusätzlich rund 3200 Stellen. 2150 davon würden sozialverträglich in Deutschland abgebaut, teilte Evonik mit. Die Einigung sei mit Arbeitnehmer-Vertretern erzielt worden. Das Werk in Witten mit 266 Beschäftigten werde 2027 geschlossen. Evonik baut aktuell bis Ende des Jahres bereits 2800 Stellen ab.