Hallbergmoos – Vor dem Bürgerentscheid am 5. Juli in Hallbergmoos wirbt das Rüstungsunternehmen Helsing für Zustimmung zu seinen Investitionsplänen. Es gehe um einen „Technologiecampus für Forschung, Entwicklung und Produktion“, nicht eine „Drohnenfabrik“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Gammel unserer Zeitung. Verbunden seien damit Arbeits- und Ausbildungsplätze für Ingenieure, Software-Entwickler, KI-Experten und auch in der industriellen Montage. Die Gemeinde rechnet mit über 300 neuen Stellen. Es werde keinen Einsatz von Sprengstoffen in der Produktion geben, auch keine Drohnen-Testflüge in der Gegend, sagte Gammel. Das Unternehmen will auf rund 35 Hektar unter anderem eine „Resilienzfabrik“ bauen. Vor Ort hat sich eine Bürgerinitiative dagegen formiert.MES/EV