Die Steuer auf Wasserpfeifentabak soll steigen. © dpa
Südkorea steckt eine Billion Euro in KI
Seoul – In Südkorea hat die Regierung massive Investitionen von mehr als einer Billion Euro in Chip-Fabriken und Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz angekündigt. Industrieminister Kim Jung-kwan sagte, für umgerechnet 455 Milliarden Euro würden vier neue Halbleiter-Werke gebaut, zwei von Samsung Electronics und zwei von SK hynix. Forschungsminister Bae Kyung-hoon kündigte zudem Investitionen in Höhe von 568 Milliarden Euro bis 2035 für den Bau neuer Rechenzentren an.
Lisa Cook kann bei der Notenbank bleiben
Washington – US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit der US-Notenbank eine Niederlage vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof in den USA wies einen Antrag der Regierung ab – somit kann Notenbank-Managerin Lisa Cook vorerst im Amt bleiben.
Telekom wegen SpaceX unter Druck
Bonn – Die Aktien der Telekom sind gestern stark gefallen: Kurz vor Handelsschluss stand ein Minus von rund 7 Prozent. Grund ist laut „Reuters“ ein Bericht des „Handelsblatts“, wonach Telekom-Insider erstmals über Fusions-Pläne mit der US-Tochter T-Mobile berichten. Demnach könnte sich die Telekom mit dem Zusammenschluss gegen die Satelliten-Firma SpaceX und deren möglichen Einstieg ins Mobilfunk-Geschäft in Stellung bringen.
Shisha-Rauchen wird doppelt so teuer
Berlin – Wer Shisha raucht, wird künftig vermutlich deutlich stärker zur Kasse gebeten werden. Wie aus einem Gesetzesentwurf zum Tabaksteuergesetz und einer Steuerstatistik hervorgeht, soll die aktuelle Tabaksteuerlast von etwa 56 Euro pro Kilogramm Wasserpfeifentabak bis 2030 schrittweise auf 188,46 Euro pro Kilo hochgehen. Laut Bundesverband Wasserpfeifentabak liegt der durchschnittliche Verkaufspreis derzeit bei circa 139 Euro pro Kilo. Künftig würden sich die Preise wohl auf 250 bis 300 Euro pro Kilo in etwa verdoppeln.
Autonomes Fahren: VW beendet Projekt
Wolfgsburg – Der Volkswagen-Konzern will nach Informationen der „Bild“-Zeitung seine Partnerschaft für autonomes Fahren mit dem Zulieferer Bosch beenden. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf „voneinander unabhängige Quellen“, dieser Schritt sei Teil des Konzernumbaus, der das Überleben des deutschen Autobauers sichern soll. Die Allianz habe nach interner Einschätzung nicht den erwarteten Entwicklungsstand erreicht.