Roller und Tuk-Tuks sollen elektrisch fahren. © smarterpix
Mehr Autopannen durch die Hitze
München – Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat laut ADAC für einen deutlichen Anstieg der Autopannen gesorgt. Das Pannenaufkommen sei während der elftägigen Hitzeperiode bis Sonntag um über 20 Prozent gestiegen, teilte der Autofahrerclub am Dienstag mit. Pannenursache Nummer eins war demnach die Batterie.
Indien zahlt Prämie für Elektro-Tuk-Tuks
Neu-Delhi – Indiens vom Smog geplagte Metropolregion Delhi will in den kommenden Jahren den Umstieg auf Elektrofahrzeuge forcieren. Bis März 2030 zahlt die Verwaltung jedem einen Zuschuss von 30.000 Rupien (280 Euro), der sein Motorrad oder seinen Motorroller durch ein neues Zweirad mit E-Antrieb ersetzt. Käufer von dreirädrigen Fahrzeugen wie Tuk-Tuks können 50.000 Rupien Zuschuss bekommen.
Whatsapp: Name statt Telefonnummer
Menlo Park – Der weltweit populärste Messenger-Dienst WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip: Künftig müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten zu chatten. Stattdessen führt der Messenger-Dienst individuelle Benutzernamen ein, über die Anwender miteinander in Verbindung treten können. Die weltweite Phase zur Reservierung der Wunschnamen läuft bereits, die eigentliche Funktion soll im Laufe des Jahres schrittweise freigeschaltet werden.
Neubauten öfter mit Kühlungsanlage
Wiesbaden – Angesichts steigender Temperaturen werden in Deutschland anteilig mehr Neubauten mit Kühlungsanlagen ausgestattet. Bei Wohngebäuden hat sich der Anteil binnen zehn Jahren von 1,9 auf 4,3 Prozent verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt berichtet.
Autozulieferer schließt Werk in Thüringen
Sömmerda – Der insolvente Automobilzulieferer Bohai Trimet wird sein Werk im thüringischen Sömmerda schließen. Die Belegschaft mit knapp 100 Beschäftigten sei informiert worden, dass eine Fortführung des Betriebs über den Herbst hinaus nicht wirtschaftlich umsetzbar sei, teilte Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann mit. Für das größere Werk des Konzerns in Harzgerode (Sachsen-Anhalt) mit 600 Beschäftigten gehen die Gespräche mit Interessenten unterdessen weiter.