IN KÜRZE

von Redaktion

Die kleine G-Klasse wird nicht in Rastatt gebaut. © IMAGO

Super-Benzin kostet wieder über zwei Euro

München – Zum ersten Mal seit Mai hat Superbenzin der Sorte E10 im bundesweiten Tagesschnitt wieder mehr als 2 Euro gekostet. Direkt nach dem Ende des Tankrabatts schlug ein Liter des Kraftstoffs im Schnitt mit 2,016 Euro zu Buche, wie der ADAC mitteilt. Das war der höchste Tageswert seit dem 5. Mai. Diesel blieb auch mit dem Ende des Steuerrabatts von 16,7 Cent pro Liter auf an die Tankstellen ausgeliefertes Benzin unter 2 Euro.

Klimaanlagen und Ventilatoren ausverkauft

Hamburg – Die Lager für Klimaanlagen und Ventilatoren sind bei vielen Händlern leer. Der Onlinehändler Galaxus teilte am Donnerstag beispielsweise mit, mit Nachschub aus Asien sei „erst nach der Saison zu rechnen“. Im Juni habe Galaxus so viele Klimaanlagen verkauft wie noch nie in einem einzelnen Monat – 38 Prozent mehr als im bisherigen Rekordmonat Juni 2025. Auch viele Baumärkte sowie Elektromärkte berichten über leeren Regale.

Sparkurs: Mercedes produziert in Ungarn

Stuttgart – Der Autobauer Mercedes-Benz will die für 2027 geplante kleine G-Klasse aus seiner Geländewagenmodellreihe laut „Automobilwoche“ im ungarischen Werk Kecskemét produzieren und nicht im baden-württembergischen Rastatt. Die Verlagerung ist demnach Teil eines umfassenden Sparprogramms, mit dem der Autobauer seine Produktionskosten um zehn Prozent verringern will. Neben der kleinen G-Klasse könnten laut Bericht künftig weitere Volumenmodelle nach Ungarn kommen. Gleichzeitig sinke die Produktionsmenge an den deutschen Standorten Sindelfingen, Rastatt und Bremen.

Mehr Azubis in Bayerns Handwerk

München – Bayerns Handwerk findet wieder mehr Auszubildende. Bis Ende Juni wurden bereits mehr als 13.300 Lehrverträge für das im Herbst beginnende Ausbildungsjahr geschlossen, wie der Bayerische Handwerkstag (BHT) mitteilt. Das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wo es ebenfalls ein Plus gegeben hatte. „Unsere Betriebe bieten jungen Menschen eine krisenfeste Perspektive“, sagt BHT-Hauptgeschäftsführer Frank Hüpers. Man bilde trotz Konjunkturschwäche konsequent aus. „Wir freuen uns, dass sich viele junge Leute dafür entscheiden, im Handwerk ins Berufsleben zu starten.“

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