Neue Masche von Betrügern. © Christin Klose/dpa
Soll die Miete auf einmal auf ein anderes Konto fließen? Mieter, die solche Post erhalten, sollten genau hinschauen. Denn mitunter kommt die Aufforderung zur Anpassung der monatlichen Überweisung gar nicht vom eigentlichen Vermieter. Mal ist es die vermeintliche Ehefrau, mal die angebliche Tochter des Vermieters, die sich per Post oder Mail an Mieter wendet: Weil der Vermieter der Wohnung zum Beispiel für längere Zeit im Ausland ist. Angehörige geben vor, die Geschäfte übernehmen zu müssen. Mieter sollten sich darauf nicht einlassen. „Generell gilt: Mieter sollten immer sorgfältig prüfen, ob eine Zahlungsaufforderung tatsächlich vom berechtigten Empfänger stammt“, rät Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund (DMB). „Mieter, die sich unsicher sind, sollten daher beim Vermieter nachfragen“, empfiehlt Hartmann. Und wo nachfragen? Über bereits etablierte Postadressen, Mailadressen oder Telefonnummern von Vermieter oder Hausverwaltung. Nicht die im Schreiben gelisteten Kontaktwege nutzen.