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Couscous für die schnelle Küche

von Redaktion

Als frischer Salat schmeckt Couscous an heißen Sommertagen und passt auch gut als Beilage zum Grillen. © Smarterpix

Kartoffeln, Nudeln, Reis – das sind die klassischen Sättigungsbeilagen der deutschen Küche. Wer Abwechslung will, findet mit Bulgur und Couscous zwei vielseitige und schnell zuzubereitende Alternativen. Beide werden aus Hartweizen hergestellt, unterscheiden sich jedoch in der Verarbeitung. Für Couscous wird Hartweizengrieß mit Wasser angefeuchtet und zu kleinen Kügelchen verrieben, die danach gekocht und getrocknet werden. In der nordafrikanischen Küche wird der leicht gelbliche Couscous anschließend in einem Topf in einem Siebeinsatz gedämpft.

Bei uns gibt es küchenfertigen Couscous als praktisches Produkt für die schnelle Küche, das mit der gleichen Menge gesalzenem Wasser oder Brühe übergossen werden und anschließend einige Minuten quellen muss. Zum Abschmecken kann man Gewürze, frische Kräuter und etwas Butter oder Olivenöl zugeben. Da Couscous wenig Eigenaroma mitbringt, hat man beim Würzen viele Möglichkeiten: fruchtig und frisch mit Orangen- oder Zitronensaft und Kräutern wie Minze, Koriander und Petersilie oder pikant mit Chili oder der scharfen Paprikapaste Harissa oder orientalisch mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt und Kardamom. So passt Couscous als Beilage zu Fleisch und Fisch, lässt sich aber auch zum Füllen von Pilzen, Paprika, Tomaten und anderem Gemüse verwenden. Gerade im Sommer kann man mit Couscous auch bunte Salate unkompliziert zu einer leichten, aber sättigenden Mahlzeit aufwerten. Sogar als Dessert lässt er sich zubereiten, zum Beispiel mit frischem Obst und Joghurt oder leicht orientalisch mit Datteln, Mandelstiften und etwas Zimt.

Bulgur ist etwas grobkörniger und nussiger als Couscous und liefert mehr Ballast- und Mineralstoffe. Das liegt am Herstellungsverfahren: Für Bulgur werden Hartweizenkörner unter Druck dampfgegart, getrocknet und schließlich in die gewünschte Größe geschnitten. Durch das Vorgaren benötigt auch Bulgur keine langen Kochzeiten – je nach Korngröße bis zu 15 Minuten. Er lässt sich wie Couscous verwenden und eignet sich auch gut für vegetarische Bratlinge oder Gemüsepfannen. Wer es lieber süßer mag, kann ihn wie Milchreis zubereiten. Bekannt und beliebt ist auch Taboulé, ein Salat aus der arabischen Küche. Er besteht aus fein geschrotetem Bulgur, reichlich frischer Minze und Petersilie, Tomaten, Gurken und Frühlingszwiebeln. Abgeschmeckt wird er mit einem Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl. Wer es eiweißreicher mag, gibt noch Feta dazu. Zieht Taboulé einige Stunden im Kühlschrank, schmeckt der Salat besonders aromatisch.

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