IN KÜRZE

von Redaktion

Die Raketenstarts fanden bisher in Norwegen statt. © dpa

Untreue-Anklagen gegen Ex-Manager von Signa

Berlin – Im Zusammenhang mit der Pleite von Firmen der Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hat die Berliner Staatsanwaltschaft vier frühere Manager angeklagt. Einem 50-jährigen Mann wirft sie Untreue in vier Fällen vor, wie mitgeteilt wurde. Den anderen Beschuldigten im Alter von 39, 42 und 45 Jahren wird Beihilfe dazu in zwei oder vier Fällen vorgeworfen.

Zweite Raketenstartbasis für Isar Aerospace

Ottobrunn – Das Münchner Weltraum Start-up Isar Aerospace will in Kanada eine zweite Startbasis für seine Trägerraketen bauen. Entstehen soll diese als Teil des Weltraumbahnhofs Nova Scotia im gleichnamigen Bundesstaat an der Atlantikküste, wie Isar Aerospace und das kanadische Unternehmen Maritime Launch Services mitteilten. Der Ausbau soll noch in diesem Jahr beginnen, die erste Rakete dort im Jahr 2028 abheben. Bisher hat Isar Aerospace eine Startbasis auf der norwegischen Insel Andøya, dort fand auch im März 2025 der erste Testflug statt.

Samsung erwartet 51 Milliarden Gewinn

Seoul – Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung erwartet für das zweite Quartal ein massives Gewinnplus. Das Betriebsergebnis dürfte sich auf 89,4 Billionen Won (51 Milliarden Euro) belaufen – das 19-Fache des Vorjahreszeitraums, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Die Chip-Sparte von Samsung profitiert besonders von der stark gestiegenen Nachfrage nach Halbleitern im Zuge des KI-Booms.

Materialmangel in der Industrie steigt

München – Die deutsche Industrie klagt über einen steigenden Materialmangel. Im Juni berichteten 17,2 Prozent der Unternehmen von Engpässen, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. „Die Straße von Hormus ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der Störungen wirken nach“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Besonders stark betroffen sind die chemische Industrie und Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen, wo rund ein Drittel der Unternehmen von Materialengpässen berichtet. Im Maschinenbau blieb die Situation mit 15,6 Prozent nahezu unverändert. In der Automobilindustrie stieg der Anteil der betroffenen Unternehmen von 10,0 auf 15,7 Prozent.

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