Spritpreise ziehen kräftig an
München – Tanken wird immer teurer: Vor allem Diesel hat sich auf Wochensicht massiv verteuert, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags kostete ein Liter des Kraftstoffs 2,07 Euro. Das waren 11,7 Cent mehr als noch am Dienstag vor einer Woche. Ein Liter der Sorte E10 kostete 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als eine Woche zuvor. Und der steile Anstieg setzte sich am Mittwoch fort.
Betriebsversammlung bei ZF unterbrochen
Friedrichshafen – Eine Betriebsversammlung beim Autozulieferer ZF in Friedrichshafen ist nach Angaben des Gesamtbetriebsrats unterbrochen worden. Demnach sei die Stimmung sehr aufgeheizt gewesen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung habe der Konflikt um die Kündigung von übertariflichen Leistungen am Standort Friedrichshafen gestanden.
BASF ist nach gutem Quartal optimistischer
Ludwigshafen – Der weltgrößte Chemiekonzern BASF blickt optimistischer auf das Gesamtjahr. Für 2026 peilt BASF für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen nun 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern mitteilte – nach 6,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Im zweiten Quartal betrug das operative Ergebnis nach vorläufigen Berechnungen 2,4 Milliarden Euro.
Wohnkosten belasten Studierende
Wiesbaden – Für Studierende stellen die Wohnkosten eine größere Belastung als für die Gesamtbevölkerung dar. Gemessen am verfügbaren Haushaltseinkommen seien die Wohnkosten für Studierende mit eigener Haushaltsführung „mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung“, teilte das Statistische Bundesamt gestern mit. Während der Anteil der Wohnkosten am Einkommen für die Gesamtbevölkerung demnach im Schnitt bei 24 Prozent liegt, sind es bei Studierenden 54 Prozent.
KI-Firma OpenAI verliert Markenstreit
Luxemburg – Das KI-Unternehmen OpenAI hat einen Markenstreit in der EU vorläufig verloren. Das EU-Gericht in Luxemburg bestätigte am Mittwoch eine Entscheidung des Markenamts EUIPO. Demnach muss die Wortmarke unter anderem für bestimmte Software und Cloud-Dienste nicht eingetragen werden (Az. T-555/25).
KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen
Den Haag – Der KI-Boom lässt beim niederländischen Technologieriesen ASML, zentralem Lieferanten für die weltweite Chipindustrie, die Gewinne sprudeln. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal einen Gewinn von 2,9 Milliarden Euro – 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie ASML mitteilte.