VERBRAUCHER

Panik im Tunnel vermeiden

von Redaktion

Bei Fahrten im Tunnel gilt es, Ruhe zu bewahren und sich ans Tempolimit zu halten. © Rolf Poss, Imago

Viele Menschen fühlen sich bei der Fahrt durch einen Tunnel mit dem Auto unwohl. Die gute Nachricht: „Längere Tunnelabschnitte werden überwacht und die Sicherheitsstandards sind außerdem insgesamt hoch“, äußert sich Andreas Hölzel vom ADAC. „Es besteht somit keine außergewöhnliche Gefahr.“ Die Aussage gelte vor allem für Deutschland, Österreich und die Schweiz, aber natürlich hätten auch andere Länder wie – um nur zwei Beispiele zu nennen – Frankreich oder Slowenien sichere Tunnels. Doch Unwohlsein und Fahrangst sind laut ADAC weit verbreitet. Ein mögliches Gegenmittel: „Bei einem mulmigen Gefühl vor der Einfahrt in einen Tunnel kann es helfen, bewusst und regelmäßig tief ein- und auszuatmen“ rät Andreas Hölzel. „Das trägt zur Entspannung bei.“ Wenn das schlechte Gefühl sich aber stärker zeigt oder sogar Panikattacken drohen, sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben und zunächst längere Tunnelstrecken meiden. Diese lassen sich zuweilen mit Routenplanern vermeiden – was man sich je nach Strecke aber mit einer längeren Fahrtzeit erkauft.

Generell gilt bei Fahrten im Tunnel: Wichtige Informationen merken. Schon beim Befahren des Tunnels achtet man auf Hinweise zu Notausgängen und Notrufstationen – und stellt das Radio mit Verkehrsfunk an. Auch auf etwaige Anweisungen des Tunnelpersonals etwa durch Lautsprecherdurchsagen achten. Auch ist es wichtig, das geltende Tempolimit und einen ausreichenden Abstand zum Vorausfahrenden einzuhalten.

Bei Stau im Tunnel die Warnblinker anschalten und Abstand halten. Außerdem: Rettungsgasse bilden. Der ADAC rät, bei Stillstand im Idealfall mindestens fünf Meter Abstand zum Fahrzeug voraus einhalten zu können.DPA

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