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Basilikum: Aroma für den Sommer

von Redaktion

Basilikum verarbeitet man am besten frisch. © Smarterpix

Sommer, Sonne, Italien: Basilikum darf bei einem Insalata Caprese, also Tomaten mit Mozzarella und Olivenöl, auf keinen Fall fehlen. Ebenso verfeinert es Bruschetta, Tomatensuppen oder Pastasoßen. Besonders intensiv kommt es in selbst gemachtem Pesto zur Geltung, im Zusammenspiel mit Pinienkernen, Olivenöl, Parmesan und Knoblauch. Auch in Kräuterquark, Frischkäsedips und Kräuterbutter passen gehackte Basilikumblätter ausgezeichnet. Überraschend, aber sehr lecker schmecken auch Basilikumeis oder Basilikumsorbet. Mineralwasser mit Basilikumblättern, etwas Zitronensaft und Honig oder Zucker ergibt eine natürliche Kräuterlimonade.

Wichtig: Basilikumblätter müssen frisch sein – wer schon einmal getrocknetes Basilikum gekauft hat, war vermutlich enttäuscht vom faden Aroma. Um lange Freude an einer Basilikumpflanze zu haben, sollte man sie nach dem Kauf nicht im kleinen Supermarkttopf stehen lassen. Die Pflanzen wachsen dort meist sehr dicht und konkurrieren um Wasser und Nährstoffe. Am besten setzt man sie in einen größeren Topf mit frischer Kräuter- oder Blumenerde um. Ein heller Platz auf der Fensterbank oder auf dem Balkon ist optimal. Basilikum liebt Wärme und Licht, verträgt jedoch keine Staunässe. Die Erde sollte feucht bleiben – also regelmäßig, aber nicht zu viel gießen. Auch bei der Ernte gibt es einen Trick: Statt einzelne Blätter abzuzupfen, schneidet man besser ganze Triebspitzen knapp über einem Blattpaar ab. So verzweigt sich die Pflanze, wächst buschiger nach und liefert über längere Zeit frische Blätter. Auch verzögert man so die Blüte. Blühendes Basilikum ist zwar essbar, aber bitterer im Geschmack.

Neben dem klassischen grünen Basilikum gibt es zum Beispiel auch violette oder weiß gesprenkelte Farbvarietäten. In der asiatischen Küche wird ebenfalls Basilikum verwendet. Thaibasilikum, auch Horapa oder Tulsi genannt, hat ein lakritz- bis anisartiges Aroma. Maenglak oder Zitronenbasilikum schmeckt und riecht mild nach Zitrone. Kra Pao, das „heilige Basilikum“, ist etwas schärfer und erinnert leicht erwärmt an Nelken und Zimt. Verantwortlich für die Aromenvielfalt sind ätherische Öle und organische Säuren wie die Kaffeesäure. Wie bei anderen Kräutern auch, gelten viele dieser Stoffe als antientzündlich und antimikrobiell. Basilikum enthält allerdings auch Pflanzenstoffe wie Estragol und Methyleugenol. In höheren Konzentrationen können sie gesundheitsschädlich sein. Isst man Basilikum in üblichen Mengen, muss man aber keine negativen Folgen fürchten.

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