Hält das erhöhte Preisniveau länger an, könnten zusätzliche Kosten an den Markt weitergegeben werden, was Preiserhöhungen für Verbraucher bedeuten würde
Die steigenden Getreidepreise infolge des Krieges zwischen Russland und der Ukraine dürften aus Sicht von Agrarhandels-Experten vorerst keine Preissprünge bei Lebensmitteln auslösen. „Für Verbraucher bedeutet die aktuelle Entwicklung zunächst keinen unmittelbaren Preissprung im Supermarkt“, heißt es beim Bundesverband Agrarhandel und Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse. Hält das erhöhte Preisniveau jedoch über einen längeren Zeitraum an, könnten die zusätzlichen Kosten schrittweise an den Markt weitergegeben werden. Besonders betroffen wären Produkte, in denen Getreide direkt oder indirekt über Futtermittel eine Rolle spiele, etwa Brot – und Backwaren, Fleisch- und Milchprodukte sowie verarbeitete Lebensmittel.