VERBRAUCHER

Vor dem Urlaub Kühlschrank checken

von Redaktion

Schon ein paar Tage vor der Abreise sollte man sich mit dem Inhalt des eigenen Kühlschranks befassen. © C. Klose/dpa

Die Urlaubszeit naht – und viele Becher Joghurt, Gurken und andere Lebensmittel überschreiten ihre Genießbarkeit im heimischen Kühlschrank. Das ist nicht nur nicht nachhaltig, sondern kostet auch bares Geld. Doch die Verschwendung kann verhindert werden.

Los geht es einige Tage vor dem Urlaub: Wer da schon eine Art kleine Inventur im Kühlschrank macht, vermeidet unnötige Käufe. Zum anderen kann man überlegen, was man mit offener Tomatensauce oder der angeschnittenen Gurke noch machen könnte.

Laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) können viele Zutaten in einen gemischten Salat oder eine Gemüsepfanne wandern – etwa mit Reis, Kartoffeln oder Gnocchi. In gemischte Pfannen passen auch Schinken- und Wurstreste. Auch Aufläufe eignen sich zur Resteverwertung, auch von Schmand, Sahne und Käse.

Noch schlauer ist es, etwas zu kochen, was man für nach dem Urlaub einfrieren kann: etwa einen bunten Suppentopf. Dann verkommen die Zutaten nicht, und wenn man vielleicht spät am Abend von der Reise zurückkehrt, freut man sich über einen schnell gemachten Imbiss.

Was am Ende trotzdem übrig bleibt, kommt mit auf die Reise – als Proviant. Denkbar sind da Rohkost und Obst in der Dose oder Sandwiches und Wraps.

Und wer spät dran ist? Der oder die kann viele Lebensmittel auch unverarbeitet einfrieren: Brot, Butter, Schnitt- und Hartkäse können genauso ins Gefrierfach wie viele Sorten Obst und Gemüse. Doch etwas Zeit braucht es mitunter auch hierfür. Das BZfE rät, Obst und Gemüse vor dem Einfrieren zu waschen, zu schälen, gegebenenfalls zu entkernen sowie zu schneiden. Gemüse kann kurz in kochendes Wasser gegeben werden, um Farbe und Vitamine zu erhalten.

Lebensmittel landen natürlich nicht unverpackt im Eisfach: Neben speziellen Gefrierbeuteln eignen sich gefriertaugliche Gefäße, die man an einem Schneeflockensymbol erkennt. Das gibt an, dass ein Behälter auch bei Minusgraden nicht brüchig wird. Am besten Beutel oder Gefäß mit Inhalt und Datum des Einfrierens beschriften, rät das BZfE.

Und wer das alles nicht schafft oder möchte, kann den Kühlschrankinhalt immer noch verschenken – etwa an die netten Nachbarn. Oder das Essen sogar spenden. Infos dazu gibt es etwa bei foodsharing.de.

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