Immer mehr gebrauchte E-Autos kommen in den Handel © dpa
Ein Gebrauchtwagenkauf birgt immer ein gewisses Risiko. Daher gibt es viele Tipps, die im Grunde natürlich auch für E-Autos gelten. Wie ist der Allgemeinzustand, was sagen die Unterlagen? Aber freilich ist es der Antrieb anders. Und bei E-Autos ist der zentrale und auch teuerste Baustein: die Antriebsbatterie. Wie gut die noch in Schuss ist, lässt sich leider nicht von außen erkennen. Daher sollten Käufer aktiv nach einem Zertifikat zum Zustand der Batterie fragen, rät die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“ (ISAK). Dieses Dokument beschreibt den Gesundheitszustand der Batterie – den SoH-Wert (State of Health). Solche Zertifikate nach unterschiedlichen Messmethoden stellen unter anderem Autoclubs und Prüforganisationen aus. Ein Wert von 100 Prozent bedeutet: Die Batterie kann so viel Energie speichern wie am ersten Tag. Sinkt der Wert, ist weniger Reichweite verfügbar. Als grobe Orientierung könnten dabei Erfahrungswerte des ADAC dienen, wonach SoH in der Regel solche Werte haben sollten: bei 50.000 km: mindestens 92 Prozent, bei 100.000 km: mindestens 88 Prozent, bei 150.000 km: mindestens 84 Prozent, bei 200.000 km: mindestens 80 Prozent der ursprünglichen Akkukapazität.