Wie gut die Antriebsbatterie eines gebrauchten E-Autos noch in Schuss ist, lässt sich nicht von außen erkennen. Daher sollten Käufer aktiv nach einem Zertifikat zum Zustand der Batterie fragen, rät die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“ (ISAK). Dieses Dokument beschreibt den Gesundheitszustand der Batterie – den SoH-Wert (State of Health). Solche Zertifikate nach unterschiedlichen Messmethoden stellen unter anderem Autoclubs und Prüforganisationen aus.
Vereinfacht gesagt beschreibt der SoH das Verhältnis der aktuellen Batteriekapazität zum Neuzustand. Ein Wert von 100 Prozent bedeutet: Die Batterie kann so viel Energie speichern wie am ersten Tag. Sinkt der Wert, ist weniger Reichweite verfügbar.
Als grobe Orientierung könnten dabei Erfahrungswerte des ADAC dienen, wonach SoH in der Regel solche Werte haben sollten:
Am Ende ist auch der Akku nur ein Verschleißteil, das zwar lange hält, aber prinzipbedingt über die Zeit und mit der Nutzung altert, so der ADAC. Das lasse sich nicht verhindern: „Je mehr Ladezyklen, desto stärker die Alterung.“
Wer ein E-Auto gebraucht kaufen will, sollte fragen: