IN KÜRZE

von Redaktion

Castlelake steigt im Rennen um Easyjet aus

London – Im Bieterrennen um den britischen Billigflieger Easyjet hat die US-Investmentgesellschaft Castlelake das Handtuch geworfen. Castlelake erklärte, sie werde nun doch kein Angebot mehr für Easyjet einreichen. Die Fluggesellschaft hatte Anfang Juli bereits mitgeteilt, sie habe sich im Grundsatz mit dem US-Investor Apollo geeinigt. Easyjet, nach Ryanair die Nummer zwei in Europa, ist begehrt wegen wertvoller Flughafen-Slots, der Stärke der Marke und der Wachstumsaussichten.

Kartellamt bestraft Straßenbaufirmen

Bonn – Wegen verbotener Absprachen bei der Reparatur von Straßen in ganz Deutschland hat das Bundeskartellamt Geldbußen in Millionenhöhe verhängt. Wie die Bonner Behörde mitteilte, richten sich die Bußgelder in Höhe von insgesamt 60,3 Millionen Euro gegen sechs Unternehmen aus dem Bereich „Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise“. Damit werden Straßen und andere Asphaltflächen saniert.

Leifheit spürt die Konsumflaute

Nassau – Der Haushaltswarenhersteller Leifheit hat im ersten Halbjahr 2026 einen Verlust eingefahren. Unter dem Strich steht ein Minus von 2,4 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen berichtete.

Verhandlung um Pommery gescheitert

Paris – Nach erfolglosen Verhandlungen kommt es zunächst nicht zu einem mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet beim hoch verschuldeten französischen Champagner-Hersteller Maison Pommery. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Phase der exklusiven Verhandlungen über seine Übernahme durch Henkell „ohne Einigung“ beendet sei.

100 Milliarden Dollar an Zöllen zurückgezahlt

Washington – Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen die Zollpolitik von Präsident Donald Trump fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Die Regierung nahm nach Gerichtsdokumenten mit den Zöllen rund 166 Milliarden Dollar ein. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlforderungen auf knapp 129 Milliarden Dollar.

Dürr baut die Verluste ab

Bietigheim-Bissingen – Die Schwierigkeiten beim Automatisierungsspezialisten BBS Automation bremsen Dürr – dennoch hat der Maschinen- und Anlagenbauer im zweiten Quartal besser abgeschnitten als vor einem Jahr. Der Nachsteuerverlust aus dem fortgeführten Geschäft sei auf 89,1 Millionen Euro gesunken, nach einem Minus von 110,5 Millionen ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit.

Artikel 5 von 6