VERBRAUCHER

Vorsicht bei Gemüse-Grün

von Redaktion

Stiel und Strunk von Tomaten sind ungenießbar. © Imago

Rostock – Wer das ganze Gemüse verwerten will, sollte vorsichtig sein: In Schale, im Strunk oder manchen Blättern können schädliche Stoffe stecken. Darauf weist die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hin. So können die Blätter von Radieschen, Möhren, Rettich oder Kohlrabi Pestizidrückstände enthalten. Nach einer Untersuchung durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart lagen Radieschenblätter und Möhrengrün zwar innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Aber sie enthielten eine größere Anzahl und Höhe an Wirkstoffen als die Wurzeln, also das vor allem verzehrte Hauptprodukt. Das Grün sollte also nur bei Bio-Produkten oder ungespritzt aus dem eigenen Garten verzehrt werden.

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