Einsatz bringt im Alter Pluspunkte

von Redaktion

Altenpflege, Kinderbetreuung, Naturschutz: Die Möglichkeiten in einem Freiwilligendienst sind breit gefächert. Wichtig zu wissen: Leistet man ein Freiwilliges Soziales (FSJ) oder Ökologisches Jahr (FÖJ) oder engagiert sich beim Bundesfreiwilligendienst, zahlt der Arbeitgeber in die Rentenversicherung ein. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hin.

Wer einen solchen Dienst leistet, ist in der Zeit in allen Zweigen der Sozialversicherung pflichtversichert. Die Beiträge zahlt allein die Einsatzstelle. Sie meldet die FSJler oder FÖJler auch beim Rentenversicherungsträger an und übermittelt Zeiten und Entgelte.

Wer einen Freiwilligendienst leistet, muss also keinen eigenen Anteil abführen. Der Einsatz wird mit einem Taschengeld honoriert, bei Vollzeit sind das aktuell maximal 676 Euro im Monat. Zusätzlich kann der Arbeitgeber Sachleistungen wie Unterkunft und Verpflegung anbieten.

Das freiwillige Jahr zählt zum einen zu den Mindestversicherungszeiten, die Voraussetzung sind, um überhaupt eine gesetzliche Rente zu erhalten. Zum anderen fällt diese Rente umso höher aus, je mehr Beiträge eingezahlt werden.

Große Summen kommen nicht zusammen, dennoch lohnt es sich: Ein FSJler hat im Jahr 2025 monatlich 490 Euro Taschengeld einschließlich Sachbezügen bekommen. Der Arbeitgeber hat monatlich 91,14 Euro Beiträge eingezahlt. Das erhöht die spätere monatliche Rente um 4,75 Euro, rechnet die DRV vor.

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