Der Energiekonzern RWE hat gestern das Kesselhaus eines 2017 stillgelegten Steinkohlekraftwerks in Voerde am Niederrhein gesprengt. Die Industrieanlage war 90 Meter hoch. Wegen der Sprengung, die viele Schaulustige anzog, kam es zu Sperrungen. Auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde vorübergehend unterbrochen. RWE plant an dem Standort ein wasserstofffähiges Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) mit einer Kapazität von rund 850 Megawatt. Es soll nach Planungen von RWE 2030 in Betrieb gehen.