Verluste beim Tanken von Strom

von Redaktion

Wallboxen sollten eine hohe AC-Ladeleistung haben © dpa

Wie viel Strom ein Elektroauto verbraucht, lässt sich nicht einfach am Bordcomputer ablesen. Denn bei jedem Laden geht auch eine gewisse Menge Energie verloren, die nicht in der Batterie landet. Bezahlt werden muss sie natürlich trotzdem. Der ADAC erklärt, welche Art des Ladens den Geldbeutel am meisten schont. Zu Hause sollte man immer besser über eine Wallbox statt eine Haushaltssteckdose laden. Zwar bringt auch eine Box unvermeidliche Stromverluste, vor allem beim Umwandeln von Wechsel- in Gleichstrom. Aber der Eigenverbrauch der Fahrzeugelektronik beim Laden ist deutlich geringer als bei einer Steckdose, weil bei einer Wallbox wesentlich schneller geladen wird. Der ADAC rät hier zu einer Wallbox mit möglichst hoher AC-Ladeleistung, also 11 bzw. 22 kW. Denn da fallen die Ladeverluste am geringsten aus. Auch aus Sicherheitsgründen raten die Experten, das E-Auto nur im Notfall an einer haushaltsüblichen Schutzkontaktsteckdose zu laden. Denn diese ist darauf eigentlich nicht ausgelegt, und es kann aus verschiedenen Gründen im schlimmsten Fall zu übermäßiger Erwärmung oder einem Brand kommen.

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