Inflation in Bayern bei 2,9 Prozent

von Redaktion

Wiesbaden – Hohe Energiepreise haben die Teuerung bis knapp unter die Drei-Prozent-Marke getrieben. Wie im April erreichte die Inflationsrate im August 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen errechnet hat. Auch in Bayern lag die Quote bei 2,9 Prozent. Stärker gestiegen sind die Verbraucherpreise zuletzt im Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent.

Zentraler Preistreiber war Energie. Fürs Tanken und Heizen mussten Verbraucher 10,5 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Nahrungsmittel verteuerten sich dagegen nur leicht um 0,1 Prozent. In den drei Monaten zuvor waren die Lebensmittelpreise jeweils um 0,4 Prozent gestiegen. Insgesamt zogen die Verbraucherpreise von Juli auf August um 0,2 Prozent an. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie verharrte bei 2,4 Prozent.

Nach Einschätzung der Bundesbank könnte sich das Leben in Deutschland in den nächsten Monaten vorübergehend weiter verteuern. Denn der Iran-Konflikt schwelt weiter, mit der Folge, dass die für den internationalen Energiehandel wichtige Meerenge von Hormus faktisch blockiert bleibt. DPA

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