IN KÜRZE

von Redaktion

VW: „Wettrennen ums Überleben“

Die jüngsten Beschlüsse des VW-Aufsichtsrates verschärfen nach Einschätzung des Autobranchen-Experten Werner Olle die Konkurrenz zwischen den bedrohten Standorten. „Das Wettrennen ums Überleben hat begonnen“, sagte er. Olle sieht nicht nur den Vorstand gefordert, Lösungen für deren Erhalt zu finden, sondern auch Gewerkschaft und Betriebsrat.

Bisher 52.500 Anträge für E-Auto-Prämie bewilligt

Berlin – Mehr als drei Monate nach dem Start der neuen Kaufprämie für Elektroautos hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) knapp 52.500 Anträge für die staatliche Förderung für ein Elektroauto bewilligt. Bis zum 1. September seien 52.473 Bewilligungen erteilt worden, teilte das Bafa am Samstag mit. Die Höhe der ausgezahlten Fördermittel betrug 230 Millionen Euro.

E-Zigaretten werden teurer

Berlin – Deutschlands Vaper müssen sich auf etwas höhere Preise einstellen, wenn sie ihre Flüssigkeiten für E-Zigaretten kaufen. Grund dafür ist die geplante Erhöhung der Tabaksteuer, die in der Bundespolitik weitgehend Konsens ist. Strittig ist aber, wie stark der Steuersatz steigen soll.

Ölkartell: Keine neuen Produktionsziele

Wien – Staaten des Ölförderverbands Opec+ werden ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern, darunter die Großproduzenten Saudi-Arabien und Russland, gab die Beibehaltung der aktuellen Quoten nach einer Online-Sitzung bekannt.

Unternehmen spüren „hybride Bedrohung“

Köln – Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland spürt nach eigenen Angaben Auswirkungen „hybrider Bedrohungen“ aus dem Ausland. Darunter fallen unter anderem Cyberangriffe, Desinformation, Spionage und Sabotage, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mitteilte. Die Unternehmen sind dadurch etwa veranlasst, den Werkschutz zu verbessern.

Rückschlag für Vodafone im Streit mit 1&1

Düsseldorf – Im Streit mit dem Wettbewerber 1&1 hat der Handynetz-Betreiber Vodafone einen Dämpfer hinnehmen müssen. Vodafone war im vergangenen Herbst vor das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gezogen, um Vorwürfen des Marktmissbrauchs gegen sich einen Riegel vorzuschieben. Es wollte das Bundeskartellamt für parteiisch und befangen erklären lassen. Doch das OLG lehnte einen Vodafone-Eilantrag ab, wie das Gericht auf Anfrage mitteilte. Nun darf das Kartellamt im separaten Bonner Marktmissbrauchsverfahren eine Entscheidung fällen – das wollte Vodafone verhindern.

Artikel 4 von 7