Das neue Klapp-Modell kostet 2299 Euro. © Apple
Apple präsentiert erstes Klapp-iPhone
Cupertino – Apple steigt ins Geschäft mit auffaltbaren Smartphones ein. Das neue Telefon mit dem Namen iPhone Duo hat ungefähr die Abmessungen eines Reisepasses – jeweils auf- und zusammengeklappt mit Displays innen und außen. Mit einem Preis ab 2299 Euro ist es das bisher teuerste iPhone-Modell. Der erst seit wenigen Tagen amtierende neue Apple-Chef John Ternus geht mit dem iPhone Duo seine erste große Wette ein. Konkurrenten hätten Falt-Telefone entwickelt, die sich wie „zwei aneinander geklebte Smartphones“ anfühlten, begründete Ternus die Entscheidung für das Format. Mit den von Apple gewählten Abmessungen könne man dagegen besser von der größeren Fläche des inneren Displays mit einer Diagonalen von 7,6 Zoll profitieren. Aufgeklappt sei es das bisher dünnste iPhone-Modell. Während Apples Falt-iPhone Jahre nach den Vorreitern auf den Markt kommt, will der Konzern auch damit punkten, dass er bisherige Probleme der Kategorie besser löst. Unter anderem soll die auffällige Falte in der Mitte des aufgeklappten Displays deutlich weniger zu sehen sein als bei Geräten der Konkurrenz.
Kaum Änderungen bei Regionalklassen
München – Wegen der Hochstufung ihrer Regionalklasse drohen rund 4,8 Millionen Autofahrern im kommenden Jahr höhere Beiträge bei ihrer Kfz-Versicherung. Demgegenüber werden rund 5,2 Millionen Menschen in niedrigere Klassen eingestuft, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mitteilte. Für den Großteil der Versicherten – rund 32 Millionen – ändert sich bei den Regionalklassen hingegen nichts. Das gilt auch für die meisten oberbayerischen Städte und Landkreise. Einzig im Landkreis Starnberg verschlechtert sich die Regionalklasse in der Kfz-Haftpflicht. Berücksichtigt bei der Berechnung werden unter anderem Unfallzahlen, Diebstahlhäufigkeit oder Unwetterschäden, aber auch die durchschnittlichen Reparaturkosten.
Großes Interesse an Gaskraftwerken
Berlin – An der ersten Ausschreibung für neue Back-up-Gaskraftwerke gibt es großes Interesse. Die Bundesnetzagentur teilte mit, die Ausschreibung für „Langzeitkapazitäten“ nach dem Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten sei „deutlich überzeichnet“. Die Bundesnetzagentur beginne heute mit der Prüfung der Gebote.