Mercedes droht mit Schließungen

von Redaktion

Stuttgart – Im Ringen um ein strengeres Sparprogramm ist der Ton beim Autohersteller Mercedes Benz offenbar rauer geworden: Sollten die Mitarbeiter nicht freiwilig von 35 auf 40 Stunden aufstocken – ohne Lohnausgleich – droht die Geschäftsführung mit Werksschließungen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit Verweis auf mehrere vertraute Quellen. Demnach gilt zwar bis 2035 eine Beschäftigungsgarantie an deutschen Standorten, doch langfristig könnte Mercedes weitere Werke in Osteuropa aufbauen. Bei anhaltend schwacher Nachfrage könnten sie ein deutsches Werk überflüssig machen, sagte ein Mercedes-Sprecher dem Bericht nach. Es ist jedoch nicht klar, ob von einem Fahrzeug- oder Komponentenwerk die Rede ist.

Erst im Juli hatte der Konzern die Kapazität der Fabrik im ungarischen Kecskemét auf 400.000 Fahrzeuge pro Jahr verdoppelt. Hier fertigt Mercedes die A-Klasse, „die Miniversion des Geländewagens G-Klasse und dem Kompakt-SUV GLB“ und „die neue vollelektrische C-Klasse“, so die „FAZ“.MAS

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