IN KÜRZE

von Redaktion

Spritpreise ziehen wieder deutlich an

München – Die anhaltende Unsicherheit in Nahost hat die Preise an den Tankstellen am Wochenende weiter nach oben getrieben. Am Samstag kostete Super der Sorte E10 im bundesweiten Durchschnitt 2,27 Euro pro Liter. Für Diesel mussten Autofahrer nach Daten des Spritpreisportals „Tankerkönig“ knapp 2,40 Euro zahlen. Regional und zu bestimmten Zeiten lagen die Preise noch deutlich darüber. Hintergrund für einen besonders kräftigen Preissprung am Samstag um 12.00 Uhr waren Meldungen, wonach Saudi-Arabien nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz auch noch eine wichtige Pipeline abschalten muss.

US-Inflation verharrt bei 3,4 Prozent

Washington – Die Inflation in den USA ist im August auf hohem Niveau geblieben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Im Juli waren es ebenfalls 3,4 Prozent. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Nivea-Hersteller warnt vor Überregulierung

Hamburg – Nivea-Chef Vincent Warnery warnt, die europäische Kosmetikindustrie könne ihre Vorreiterrolle im internationalen Wettbewerb verlieren. „Wir wollen nicht die nächste Autoindustrie werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Dax-Konzerns Beiersdorf. Die europäische Kosmetikindustrie schaffe Arbeitsplätze und Wohlstand. „Also überfordert uns nicht mit regulatorischen Belastungen“, appellierte Warnery an die EU. Ein Ärgernis sei zum Beispiel die Novelle der EU-Kommunalabwasserrichtlinie, die Hersteller von Kosmetika und pharmazeutischen Produkten finanziell zur Verantwortung ziehen soll. Unternehmen wie Beiersdorf sollten hohe Zahlungen leisten, obwohl sie nur für einen geringen Teil der Verschmutzung verantwortlich seien.

Evonic schließt Werk in Bitterfeld

Bitterfeld – Der Chemiekonzern Evonik schließt im kommenden Frühjahr seinen Standort in Bitterfeld. Hintergrund seien die anhaltend herausfordernden Marktbedingungen, teilte das Unternehmen mit. Die Auslastung der Anlagen sei seit Längerem nicht ausreichend, um einen wirtschaftlichen Betrieb sicherzustellen. Verschiedene Optionen wie etwa eine Reduzierung der Kapazitäten hätten allesamt keine langfristig tragfähige Perspektive gezeigt. Der Standort hat 40 Mitarbeiter.

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