Übersee –Dass Bach niemals in Italien war, mag er selbst vielleicht als sehr schade empfunden haben. Jedenfalls zeigte er großes Interesse an den Konzerten seines Kollegen Vivaldi, gleich drei davon hat er für Orgel bearbeitet, andere für Cembalo. Im Konzert „Concerto“ am Freitag, 4. August, um 19 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul auf dem Westerbuchberg spielt das Rheinberger-Trio die Stücks sowohl in der Bachschen Version als auch das Quasi-Original mit zwei Sologeigen und Orgel. Daneben darf Telemann nicht fehlen und auch Mozart ist als „Barock“-Komponist für diese außergewöhnliche Besetzung vertreten. Das Rheinberger-Trio besteht aus Holger Schröter-Seebeck und Ines Then-Bergh (Violine) und Stefan Pöll (Orgel), der auch durchs Programm führt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.