„1. Kufstein Music Festival“

Cubaboarische erobern die Festung

von Redaktion

Junge und neue Volksmusik aus Bayern und Tirol vom 22. bis 24. September

Kufstein – Im Jahr 1205 wurde die Festung Kufstein erstmals urkundlich erwähnt. Doch im Gegensatz zu früher, als geplündert, gebrandschatzt und erobert wurde, wird von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. September, getanzt, gesungen und gelacht beim „1. Kufstein Music Festival“ mit junger und neuer Volksmusik aus Bayern und Tirol. Ihr Können zeigen dabei Haindling, die Cubaboarischen und die Kapelle Josef Menzl sowie Viera Blech, Fei Scho und die Stadtmusikkapelle Kufstein. Damit wird von Balkanklängen und Folk über kubanische Salsa-Rhythmen und Bossa nova bis hin zum traditionellen Landler und Jodler ein breites musikalisches Spektrum geboten.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das heiß umkämpfte Kufstein mitsamt seiner trutzigen Burg von Bayern zu Tirol und wieder zurück, bis es 1814 endgültig an Österreich ging. Die kriegerischen Auseinandersetzungen beider Völker gehören längst der Vergangenheit an. Heute – und besonders während des neuen „Kufstein Music Festivals“ – sind Tirol und Bayern bestens auch musikalisch vereint.

Grenzüberschreitend musizieren

„Kulturell existiert die Grenze zwischen Bayern und Tirol für uns sowieso nicht“, erklärt Peter Rutz, Manager der Cubaboarischen und Mitveranstalter des Festivals. Gemeinsam mit den Konzertveranstaltern Dieter Bös, Alexander Wolff und Helmut Würtz hat er eigens die Firma „Audite Nova Concerts“ gegründet, um die neue Konzertreihe auf der Festung Kufstein ins Leben zu rufen. „Thematisch absolut stimmig werden die Volksmusik-Festivals immer im Herbst zeitnah zum spektakulären Almabtrieb im Kufsteinerland stattfinden, bei dem die festlich geschmückten Rinder quer durch die Innenstadt laufen“, erklärt Rutz ihr Vorhaben. Präsentiert werden sollen dabei grenzüberschreitendend Bands aus Bayern und Tirol. „Denn im Chiemgau, dem Rosenheimer Land und in Tirol ist die Volksmusik zu Hause“, erklärt Rutz. Jeder noch so kleine Ort besitze eine eigene Blasmusik, die Auswahl an Musikern und Bands sei deshalb immens groß.

In idealerweise passe dazu der historische Veranstaltungsort auf der mittelalterlichen Burg, die „ein unvergleichliches Flair“ besitze, schwärmt der Musik-Manager. „Die rustikalen Felsen, der einzigartige Ausblick ins Inntal bis nach Innsbruck und Rosenheim vermittelt ein erhebendes Gefühl“, so Rutz. Zudem liege sie zentral neben der Fußgängerzone von Kufstein und sei schnell auch vom Bahnhof zu erreichen. Hinauf komme man zu Fuß oder mit dem Aufzug, was die Festungsarena barrierefrei macht. Ungetrübte Konzert-Atmosphäre schaffe das flexible Dach, das Schutz und Komfort auch bei unbeständigem Wetter bietet. „Und wenn die Sonne lacht oder der Sternenhimmel blinkt, wird es einfach aufgezogen – und man erlebt das pure Open-Air-Feeling unterm freien Himmelszelt“, umschreibt Rutz die besondere Atmosphäre der Festungsarena.

Neben den Volksmusik-Konzerten plant die „Audite Nova Concerts“ für 2018 zudem zwei- bis dreimal im Jahr weitere Festivals auf der Festung zu anderen Musik-Genres wie „Jazz & Neue Weltmusik“ sowie „Austro-Pop“.

Programm

Am Freitag, 22. September, treten um 19 Uhr Viera Blech aus Tirol und um 20.30 Uhr die Cubaboarischen aus Vagen auf. Am Samstag, 23. September, sind nur bayerische Bands an der Reihe. Um 19 Uhr spielt Fei Scho aus München und um 20.30 Uhr Haindling. Am Sonntag geht es mit Blasmusik weiter. Ab 10.30 Uhr spielt die Stadtmusikkapelle Kufstein und um 12 Uhr die Kapelle Josef Menzl.

Karten und Festivalpässe gibt es im Internet unter www.kufstein-music-festival.at, an der Kasse der Festung Kufstein sowie beim Tourismusverband Kufsteinerland, Telefon 0043/ 5372/62207.

20 Festivalpässe zu gewinnen

Die OVB-Heimatzeitungen verlosen zehnmal zwei Festivalpässe im Gesamtwert von über 1200 Euro für das „1. Kufstein Music Festival“. Sie gelten für alle Veranstaltungen in der Festungsarena vom 22. bis 24. September.

Wer gewinnen will, schickt einfach unter dem Stichwort „Kufstein Music Festival“ eine Postkarte an das Oberbayerische Volksblatt, Hafnerstraße 5 - 13, 83022 Rosenheim, oder ein Fax an die Nummer 08031/213216 oder eine E-Mail an: gewinnspiel@ovb.net. Einsendeschluss ist Samstag, 2. September.

Mitmachen kann jeder, ausgenommen Mitarbeiter des OVB-Medienhauses und ihre Angehörigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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