Zauber der Kammermusik

von Redaktion

Hochkarätiges Programm der neuen Saison 2017/2018 auf Schloss Neubeuern

Neubeuern – Den Zauber der Kammermusik kann man wieder auf Schloss Neubeuern erleben. Am Samstag, 23. September, beginnt dort die neue Konzertsaison 2017/ 2018. Auch in dieser Saison stehen wieder hochkarätige Werke der Kammermusik auf dem Programm. Solisten und Ensembles von internationalem Rang finden im Neorenaissancesaal des Schlosses für die Aufführung von Kammermusik den idealen Rahmen.

Die gastierenden Musiker schätzen nicht nur die gute Akustik des Saales, sondern auch das konzentrierte Zuhören und die Fachkenntnis des Publikums, dessen Musikverständnis immer wieder gelobt wird. Insgesamt finden auf Schloss Neubeuern jeweils am Samstagabend über ein ganzes Jahr verteilt zehn Konzerte statt. Aufgeführt werden Kompositionen der Klassik, der Romantik bis hin zur Moderne.

Erstes Konzert

mit dem Atos-Trio

Das mehrfach ausgezeichnete Atos-Trio, das die Saison mit Klaviertrios von Haydn, Brahms und Tschaikowsky eröffnet, zeichnet sich aus durch eine intelligente Phrasierung und eine breite Klangpalette. Es besitzt zudem ein Maß an Homogenität, wie man sie sonst nur von Streichquartetten kennt. Am Samstag, 21. Oktober widmet dann Till Fellner Franz Schubert einen ganzen Klavierabend. Der mit dem ersten Preis beim renommierten Clara-Haskil Wettbewerb ausgezeichnete Pianist spielt die drei Klavierstücke D 946, die G-Dur Sonate op. 78 D 894 und die vier Improptus op. 142 D 935.

Ernsthaftigkeit, Feinheit und Sensibilität charakterisieren das französische Streichquartett Quatour Hermès, das am 18. November das Streichquartett in B-Dur op. 76 von Haydn, die Fratres for String Quartet von Arvo Pärt und Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ spielt.

Klarinettist Sebastian Manz, der beim ARD-Wettbewerb 2008 den ersten Preis gewann, und der vielfach ausgezeichnete Pianist Herbert Schuch bringen am 2. Dezember die drei Fantasiestücke op. 73 von Robert Schumann, die f-Moll und Es-Dur Klarinettensonate von Brahms sowie vier Stücke für Klarinette und Klavier von Alban Berg zum Erklingen.

Am 20. Januar 2018 werden die bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichneten Musikerinnen Maria Milstein (Violine) und Hanna Shybayeva (Klavier) Violinsonaten von Leos Janácek, Claude Debussy, Maurice Ravel und Johannes Brahms spielen. Das Konzert wird aufgezeichnet vom Bayerischen Rundfunk.

Am 10. Februar führt das überragende Henschel-Quartett das Streichquartett in a-Moll von Mendelssohn, fünf Stücke für Streichquartett von Erwin Schulhoff und das cis-Moll Streichquartett von op. 131 von Beethoven auf. Anna Vinnitskaya, die 2007 den nur alle fünf Jahre ausgetragenen, gewichtigen Klavierwettbewerb „Concours Reine Elisabeth“ gewann, interpretiert am 17. März Klavierstücke von Tschaikowsky, die sieben Puppentänze von Schostakowitsch, die c-Moll Sonate Nr. 4 von Prokofieff und die 24 Préludes von Chopin.

Am 14. April werden Cellist Maximilian Hornung und Paul Rivinius am Klavier Cellosonaten von Beethoven, Brahms und Edvard Grieg aufführen. Hornung, der zu den namhaften Cellisten seiner Generation zählt, besitzt eine bestechende Musikalität, instinktive Stilsicherheit und eine große musikalische Reife. Paul Rivinius erhielt als Pianist des Clemente Trios 1998 den ersten Preis für Klaviertrio beim ARD-Wettbewerb.

Am 19. Mai spielt das international hoch angesehene Minetti-Quartett das Es-Dur Streichquartett op. 33 von Haydn, das Streichquartett Nr. 7 von Schostakowitsch und das G-Dur Streichquartett von Schubert.

Pianist Herbert Schuch beschließt am 16. Juni die Saison mit zwölf Préludes von Chopin und der „Hammerklaviersonate“ von Beethoven.

Karten für die Konzerte können beim Reisebüro Ludwig Kroiss in Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/35850 gekauft werden. Abonnenten-Einschreibungen nimmt Michael Seck unter der Telefonnummer 08641/7178 entgegen.

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