Kunstverein Rosenheim

„Florian Slotawa – Regionale Ordnung“

von Redaktion

Ausstellung der Reihe „Von Rosenheim in die Welt“

Rosenheim – Mit der Ausstellung „Regionale Ordnung“ des Konzeptkünstlers und Bildhauers Florian Slotawa setzt der Kunstverein Rosenheim die im Herbst 2016 begonnene Ausstellungsreihe „Von Rosenheim in die Welt“ fort. In dieser Reihe wird jährlich ein Künstler präsentiert, der in Rosenheim geboren oder aufgewachsen ist und internationale Anerkennung erreicht hat. Eröffnung in den Räumen des Vereins in der Klepperstraße 19 ist am Freitag, 22. September, um 19 Uhr. Eine Einführung gibt Dr. Björn Vedder. Geöffnet ist bis 29. Oktober, donnerstags bis samstags von 14 bis 17.30 Uhr, sonntags von 11 bis 17.30 Uhr.

Slotawa wurde 1972 in Rosenheim geboren, hat in Rosenheim Abitur gemacht und dann an den Akademien in Hamburg und München Bildhauerei studiert. Heute lebt und arbeitet er in Berlin und hat eine Professur für Skulptur an der Kunsthochschule in Kassel inne. Seine Werke wurden unter anderem im Museum für Gegenwart in Berlin sowie im Museum of Modern Art in New York ausgestellt.

Bekannt wurde Slotawa für seine skulpturalen Installationen, für die er kein rohes Material, sondern ausschließlich vorgefundene Objekte benutzt.

Die Rosenheimer Ausstellung umfasst drei Werkgruppen: Eine 14-teilige Fotoserie „Rosenheimer Schätze“, die bereits 2003 in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Rosenheim entstand. Für die aktuelle Werkgruppe „Rosenheimer Sockel“ wählte der Künstler Skulpturen aus den Beständen der Städtischen Galerie Rosenheim, des Städtischen Museums, der Kunstsammlung des Landkreises Rosenheim und Arbeiten des Rosenheimer Bildhauers Rolf Märkl.

Die Videoarbeit „Museums-Sprints“ rundet die Ausstellung ab. Die Ausstellung „Regionale Ordnung“ regt an zum Nachdenken über die Entstehungsmechanismen und Autorenschaft von Kunst sowie über unsere Wahrnehmung der Kunst im Alltag. Das Begleitprogramm bietet Veranstaltungen für verschiedene Alters- und Fachgruppen, in denen die genannte Aspekte erörtert werden.

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