Rosenheim – Die Rosenheimer Kleinkunsttage bringen Kabarett, Musik, Comedy und Theater auf die Bühne.
Freitag, 13. Oktober
Der Kleinkunstmix „Querbeet“ eröffnet die Veranstaltungsreihe mit drei bekannten Namen: Die „Isarschiffer“ präsentieren sich mit einer Mischung aus Musik, Kabarett, Comedy und Clownerie. Angie Ascher, bekannt als Ilse Aigner am Nockherberg, zeigt, was sie als Kabarettistin kann und die Band „Tromposound“ unterhält mit traditioneller Blasmusik und moderner Brass-Musik. (Bühne im Lokschuppen)
Samstag, 14. Oktober
Vom Schreiner zum Kabarettisten – nicht ohne Grund lautete der Titel von Stefan Krölls ersten Kabarett-Programm 2008 „Herzblut Schreiner“. Seitdem hat sich der 47-Jährige aus Feldkirchen-Westerham in der Kabarettszene einen guten Namen gemacht. In den Lokschuppen kommt er mit seinem aktuellen Programm „Gruam, Bayern von unten“. (Bühne im Lokschuppen)
Sonntag, 15. Oktober
Der „Diatonische Jodelwahnsinn“ bewegt sich mit Otto Göttler, Petra Amasreiter, Wolfgang Neumann und facettenreichen Instrumentarium zwischen traditioneller und neuer Volksmusik und kombiniert diese mit Kabarett. In Rosenheim wollen sie mit ihrem aktuellen Programm „da Wahnsinn“ für gute Laune sorgen. (Bühne im Lokschuppen)
Dienstag, 17. Oktober
Bereits in seiner Zeit als Gymnasiallehrer gründete Hans Klaffl zusammen mit einigen Schülern eine Kabarett-Gruppe. 2005 begann er parallel zu seinem Lehrerberuf eine Solokarriere als Kabarettist. Auch in seinem dritten Programm „Schul-Aufgabe“ verbindet er die Schilderungen eines in den Ruhestand gehenden Lehrers mit musikalischen Darbietungen am Kontrabass und Klavier. (Ballhaus)
Mittwoch, 18. Oktober
D’Raith Schwestern – zusammen mit „Andi Blaimer“ sind Tanja und Susi Raith aus der Oberpfalz eine „musikalische Weltmacht“. Der Titel ihres aktuellen Programms lautet „Hart aber herzlich“. Darin vereinen sie Bayern-Pop mit warmherzigem Soul. Ihre Songs und Geschichten auf bayerischer Mundart laden zum Lachen, Mitfühlen und Nachdenken ein. (Bühne im Lokschuppen)
Donnerstag, 19. Oktober
Die Liebe zum politischen Kabarett wurde Max Uthoff in die Wiege gelegt: Sein Vater gründete 1965 das Münchner Rationaltheater. Max Uthoff trat in seine Fußstapfen. Seit 2007 tritt er als Solokünstler auf und wurde dafür schon mehrmals ausgezeichnet. Seit 2014 präsentiert Max Uthoff gemeinsam mit Claus von Wagner die ZDF-Kabarettsendung „Die Anstalt.“ In seinem aktuellen Programm „Gegendarstellung“ erzählt er wortgewaltig seine Sicht der Dinge auf die Welt der Absurditäten. (Ballhaus)
Freitag, 20. Oktober
Der in Rosenheim geborene Dr. Christian Bumeder alias Bumillo hat sich in der Münchener Kleinkunstszene schon fest etabliert. Doch bevor er dort mit seinem neuen Programm „Die Rutsche rauf“ an den Start geht, kommt er damit nach Rosenheim zur Vorpremiere. Die Besucher erleben einen Abend zwischen Kabarett, Comedy, Philosophie und Poesie. Unter anderem geht er der alles entscheidenden Frage nach: Wenn alles ständig upgedatet und optimiert wird, und früher alles besser war – wie beschissen ist dann bitteschön die Gegenwart? (Bühne im Lokschuppen)
Samstag, 21. Oktober
In der anatolisch-bayerisch- griechischen Formation Mittelmeer-Orchestra spielen zwölf Musiker aus drei Nationalitäten zusammen und lassen mit der Musik aus den verschiedenen Kulturkreisen etwas Neues entstehen. Ihr Auftritt mit türkischem und griechischem Gesang, Geigen, Langhalslauten, Kemensche, Cello, Kontrabass, Horn, Trompete, Altsaxofon und Schlagzeug lädt ein zum Tanzen und Mitklatschen. Den bayerischen Part trägt das Roverandom-Quartett bei. (Bühne im Lokschuppen)
Dienstag, 24. Oktober
Bereits seit über 20 Jahren ist Ludwig Müller auf den renommierten Kabarettbühnen zu Gast. Bekannt geworden ist der Oberösterreicher durch Fernsehauftritte bei Otti Fischers Stammtisch. Mit seinem Programm „Absolute Weltklapse“ nimmt er sich nun mit humorvollem Blick der menschlichen Psyche an und begibt sich mitten hinein in typische Stressgebiete wie Ehe, Schule oder Weltpolitik. (Bühne im Lokschuppen)
Mittwoch, 25. Oktober
„Die drei Damen“, das sind- Lisa Wahlandt, Christiane Öttl und Andrea Hermenau. Alle drei sind studierte Jazz-Musikerinnen, singen und komponieren. Mit ihrem Programm „Träum weiter“ bringen sie Eigenkompositionen und Coversongs, in Englisch und Bairisch, oft mit dreistimmigem Gesang und mit allerlei Instrumenten, auf die Bühne im Lokschuppen. Ihre Stücke reichen von frech und fröhlich bis hin zu nachdenklich und melancholisch. (Bühne im Lokschuppen)
Donnerstag, 26. Oktober
Vor zehn Jahren gab die Traunsteinerin Claudia Koreck bei den Rosenheimer Kleinkunsttagen ihr Debüt mit „Fliang“. Jetzt kommt die Sängerin zurück zu einem „Wohnzimmerkonzert“ im Lokschuppen und präsentiert sich mit ihrem aktuellen Programm „Holodeck“ in neuem Gewand: zweisprachig mit internationalem Sound und hochkarätigen Musikern. Ihre neuen Lieder handeln von Sehnsucht, Hoffnung und Veränderung. (Bühne im Lokschuppen)
Freitag, 27. Oktober
Für seine kabarettistischen Programme wurde Severin Groebner bereits mehrfach ausgezeichnet. In seiner aktuellen Show „Der Abendgang des Unterlands“, geht es um die allgemeine Orientierungslosigkeit der Gesellschaft. Groebner ist als Wiener der richtige Mann für diese Zeiten. Denn wer kennt sich mit apokalyptischen Stimmungs-Aufhellern besser aus? (Bühne im Lokschuppen)
Samstag, 28. Oktober
Ralf Müller ist bekannt als Sänger, Gitarrist und Songschreiber der Band „Vait“ aus Bad Aibling. Mit der Sängerin und Bassistin Irmi Haager und dem Pianisten Stefan Grund tourt er derzeit mit „Herz Solo“ durch Deutschland. Müllers Texte erzählen aus dem Leben. Seine Lieder, poetisch und fantasievoll, regen zum Nachdenken an. (Bühne im Lokschuppen)
Sonntag, 29. Oktober
Kabarettistisches Können mit Gesang und Piano verbindet Martin Schmitt. In der Vergangenheit überzeugte der Entertainer aus München die Kritiker mit dem Programm „Aufbassn!“ Mittlerweile tourt er schon durch ganz Europa und stand bereits mit den Sportfreunden Stiller, Helge Schneider und Chuck Berry auf der Bühne. Mit seinem Programm „Von Kopf bis Blues“ beschließt er die 33. Rosenheimer Kleinkunsttage. (Bühne im Lokschuppen)