Traunstein – Unter dem Motto „Totentanz“ gestaltet der Vokalexpress Teisendorf unter Leitung von Stephan Hadulla am Samstag, 4. November, in der Pfarrkirche Heilig Kreuz in Traunstein und am Sonntag, 5. November, in der Pfarrkirche St. Andreas in Teisendorf besondere Konzerte. Sie sollen entgegen dem Titel eine Ermutigung zum Leben sein. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Stephan Hadulla, Kirchenmusiker von Heilig Kreuz, hat für das von ihm konzipierte Erlebnis-Konzert einiges von dem zusammengetragen, was Menschen in verschiedenen Epochen in Bild, Wort und Musik zu dem Thema Tod festgehalten haben. Zwischen den Chorsätzen erklingen von Hadulla komponierte Stücke für Orgel (Franz Mitterreiter) und Bläser. An der Trompete sind Rupert Eder und Jutta Gerl zu hören, an der Posaune Rupert Kamhuber und Guido Maier. Die Schauspieler Wolfgang und Sabine Dinglreiter rezitieren Texte aus dem „Lübecker Totentanz“ (um 1460). Die A-cappella-Chorsätze von der Renaissance bis zur Moderne sind bis auf „Das Sternlein“ von Max Reger und „Trag mi, Wind“ von Christian Dreo und Brigitte Hubmann alle von Hadulla arrangiert oder komponiert. Eine Klammer bilden Strophen des deutschen Kirchenlieds „Ach wie nichtig, auch wie flüchtig“ von Melchior Franck. Es erklingen außerdem italienische Madrigale, lateinische Motetten und zeitgenössische Kompositionen. Passend zum Thema wird in der Kirche Heilig Kreuz vom 4. November bis zum 1. Dezember der „Plauser Totentanz“ von Luis Stefan Stecher aus dem Jahr 2001 ausgestellt. Karten gibt es an der Abendkasse.