Aschau – Die Jahresausstellung des Kunst- und Kulturvereins Hohenauschau beginnt am Freitag, 10. November und läuft bis Sonntag, 17. Dezember.
Zu sehen ist Džeko Hodžic aus Sarajevo, der mit seinen Arbeiten an den Bosnien-Krieg der 90er-Jahre erinnert: Das Papier, auf das er malt, stammt aus den zerstörten Ruinen der Künstlerkolonie „Pocitelj“. Mit dabei auch Bernard Boissel: Er offeriert abstrakte Papierarbeiten, in denen er den Chaos- und Ordnungsprinzipien bildnerischer Fantasie nachspürt.
Im Gegensatz dazu stehen die surrealistisch anmutenden Landschaften Melanie Siegels. Mit dabei auch drei Künstler, die bereits in der Galerie an der Festhalle ausgestellt hatten: Petra Levis. Sie zeigt ihre neuen Aquarelle – mit lukullischen Motiven. Michael Dillmann demonstriert Malerei mit Motiven, die aus der Unschärfe aufzusteigen scheinen.
Der als „Berliner Mauermaler“ in der ganzen Welt gehandelte Kiddy Citny stellt ebenfalls aus. Das Ganze wird abgerundet mit Skulpturen von Hannes Stellner.
Die Ausstellung wird mit einer Vernissage, zu der jeder willkommen ist, am 10. November, 19 Uhr eröffnet.
Zu sehen ist die Ausstellung in der Festhalle in Aschau. Die Öffnungszeiten sind mittwochs von 15 bis 17 Uhr, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.kuku-hohenaschau.de.