Frauenchiemsee – Seit sieben Jahren treffen sich die 33 Jagdpächter der Hegegemeinschaft Chiemsee West zu ihrer jährlichen Hubertusmesse. Bei dem vorausgehenden Hubertussingen im Münster auf der Fraueninsel war auch heuer klassische Volksmusik von namhaften Interpreten geboten. Den klassischen Part übernahm das international bekannte Horn-Quartett des Mozarteum-Orchesters Salzburg.
Nach dem Auftakt „Alte Intrada“ durch renommierte Horn-Ensemble ging Sprecher Bertl Lindauer aus Griesstätt auf die Entstehungsgeschichte des Chiemgaus ein. Er sprach vom Wunderwerk der Schöpfung und „das Hoamat ned bloß a billigs Gredt waar“.
Im musikalischen Teil war anschließend hochklassige Volksmusik geboten: Die „Stommtischsänger“ umrahmten das Konzert mit Liedern wie „Von da Alm kimm i her“, „Bei da Lindn“ und „Danken für an jeden Tag“. Der „Laurenzi Dreigsang“ spielte „Und i tua nur vor Leuten“ und „D’Sunn hod si staad hinterm Berg“. Die Männer vom Duo „Hornsteiner-Kriner“ glänzten mit dem Offertorium aus Anette Thomas Bauernmesse, dem „Wachet auf ihr Menschenkinder“ und „Wann die Herbstblattl fall’n“.
Zwischendurch waren die „Hirschberg Zithermusi“ mit ihren Weisen „Landler aus Oberösterreich“, „Hirtenweisen“ und die „Kleine Weihnachtsmusik“ zu hören. Das Horn-Quartett aus Salzburg zauberte mit „Frauenberger Weis“ und der „Motette“ von Johann Hummel eine einzigartige Stimmung in die Kirche.wak