Kunstverein Rosenheim

„Von der Nacht in den Morgen“

von Redaktion

Ingrid Floss zeigt neueste Arbeiten ab Freitag

Rosenheim – Unter dem Titel „Von der Nacht in den Morgen“ zeigt der Kunstverein Rosenheim neueste Arbeiten der Künstlerin Ingrid Floss. Eröffnung ist am Freitag, 12. Januar, um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim, Klepperstraße 19. Die Einführung hält die Filmemacherin und Autorin Noemi Schneider.

Die zum Teil großformatigen Werke sind alle „aus der Farbe entwickelt“. Ihre Malerei verbindet durch Farbe erzeugte räumliche Tiefe mit einer körperlich-sinnlichen Bildoberfläche. Die Malerin vermeidet dabei alles Narrative und Gegenständliche, sie beschränkt ihre Arbeiten auf die Mittel der Malerei: Farbe, Licht und Raum. Ingrid Floss schreibt dazu: „Meine Bilder sind eine Symbiose aus dem Tänzerischen, Musikalischen und Visuellen. Freiheit und Improvisation sind mir wichtig. Und natürlich die Natur.“ Der Titel „Von der Nacht in den Morgen“ bezieht sich auf die Arbeitszeit der Künstlerin und vor allem auf den Schaffensprozess von innen nach außen, vom Dunklen ins Helle: „Der Dialog, den ich mit mir selber führe, wird zu einem Dialog mit der Außenwelt. Beides gehört zusammen. Am Anfang eines Bildes frage ich nicht, was soll ich malen, sondern wer bin ich.“

Ingrid Floss, geboren 1970 in Köln, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie lebt und arbeitet in München. Ingrid Floss gehört zu den jüngeren Vertreterinnen der „Farbfeldmalerei“. Sie nennt neben ihrem Lehrer Jerry Zeniuk unter anderem Joan Mitchell, Willem de Kooning und Adolf Hölzel als wichtige Vorbilder. Ihre Arbeiten werden seit 2004 in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Sie unterrichtet als Dozentin an den Kunstakademien Bad Reichenhall und Kolbermoor sowie seit 2012 am Hubei Institute of Fine Arts in Wuhan, China.

Am Sonntag, 28. Januar, um 11 Uhr ist unter dem Titel „Farbe und Emotion“ ein Künstlergespräch mit dem Publizisten und Kunstkritiker Wilhelm Christoph Warning und der Künstlerin. Am Sonntag, 18. Februar, um 16 Uhr ist eine Finissage mit Vorstellung des Ausstellungskatalogs. Zu sehen sind die Arbeiten bis 18. Februar donnerstags bis samstags von 14 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr.

Artikel 2 von 7