Kulturtage in Erinnerung an Max Mannheimer

von Redaktion

Die ersten Max-Mannheimer-Kulturtage in Bad Aibling werden von Volkshochschule, Stadtbücherei und Kunstverein ausgerichtet. Der Aiblinger Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder gab den Anstoß für die Veranstaltungsreihe zum Thema „Miteinander erinnern“.

Bad Aibling – Die ersten Kulturtage zur politischen Bildung – von 26. Januar bis Anfang Februar 2018 – werden einem der letzten Zeitzeugen des Nationalsozialismus und Namensgeber der neuen Veranstaltungsreihe, Max Mannheimer, gewidmet. Die Reihe will die Möglichkeit zur Information, Diskussion und Auseinandersetzung zum verantwortungsvollen Umgang mit Geschichte geben.

Eröffnet werden die Kulturtage mit einer Ausstellung am Freitag, 26. Januar, um 20 Uhr in der Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus an der Irlachstraße. In der Eröffnungsrede wird Christine Stettner, Dozentin für Kunsttherapie, auf den Zusammenhang zwischen Trauma-Bewältigung und Kunst anhand der Bilder von Max Mannheimer eingehen. Eine kurze Lesung aus Briefen von Mannheimer mit Michael Stacheder sowie die musikalische Begleitung der Band LifeChords runden den Abend ab. Die Ausstellung ist bis 11. Februar jeweils samstags und sonntags, 14 bis 18 Uhr, geöffnet.

Vortrag

und Lesung

Ein Vortrag mit Dr. Eva Hoegner und Eva Faessler – der Tochter Max Mannheimers – findet am Mittwoch, 31. Januar, um 19.30 Uhr im VHS-Haus an der Heubergstraße 2 statt. Eva Faessler wird Fragen beantworten und steht mit Dr. Eva Hoegner, Mitarbeiterin der „Weiße-Rose-Stiftung“ an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, für weitere Gespräche zur Verfügung.

Michael Stacheder wird am Mittwoch, 7. Februar, um 20 Uhr in der Stadtbücherei aus Mannheimers Werk „Spätes Tagebuch – Theresienstadt – Auschwitz – Warschau – Dachau“ lesen. re

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