Bad Aibling – „Verborgenes entdecken“ kann man in der Ausstellung dreier Künstlerinnen der Reihe „Art-Vielfalt“ von Freitag, 16. Februar, bis zum Sonntag, 25. Februar, beim Kunstverein Bad Aibling im alten Feuerwehrgerätehaus. Eröffnung ist am Freitag um 19 Uhr. Der Titel der Ausstellung „Verborgenes entdecken“ weist auf die durchaus unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen der Malerinnen Ingeborg Benninghoven (Preisträgerin der Mitgliederausstellung 2017), Bernadette Möllmann und Inge Zuck hin. Die Bad Aiblinger Künstlerin Ingeborg Benninghoven zeigt abstrahierende bis abstrakte Bilder. In diesen Werken setzt sie sich mit dem Material Kalk und Acryl auseinander. Sie integriert zudem Teer, Pastellkreide, Eisen und Naturmaterialien in ihre Arbeiten. Bernadette Möllmann lebt in Bruckmühl. War zunächst Aquarellmalerei in gegenständlicher Form ihr Thema, fand sie schnell zu ihrer eigentlichen Berufung, der abstrakten Acrylmalerei. Bernadette Möllmanns Bilder entwickeln sich durch vielschichtiges Arbeiten während des Schaffensprozesses. Die Malerin arbeitet mit flüssigen und festen Farben und ergänzt diese durch diverse Materialien wie alte Papiere, gerostete Metalle, Bitumen und Strukturmaterialien. Betrachtet man die Bilder genau, entdeckt man im Untergrund verborgene Spuren. Inge Zucks Leidenschaft gilt der intuitiven Acrylmalerei. Sie lässt sich dabei von den Farben und den entstehenden Strukturen bis zum fertigen Bild leiten. Ihre Bilder zeichnen sich durch große Farbenpracht aus. Auch „Mixed Media“ zählt zu ihrer Arbeitsweise. Dabei kombiniert sie verschiedene Techniken und verwendet die unterschiedlichsten Materialien. Außerdem interessiert sie sich für Porträts, bevorzugt in einem lockeren, expressiven Stil. Neu in ihrem Repertoire ist das sogenannte „Acrylic Pouring“, eine spezielle Gießtechnik, bei der abstrakte Bilder entstehen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr, montags bis freitags von 16 bis 18 Uhr.