Traunstein – Die Städtische Galerie und das Spielzeug- und Stadtmuseum Traunstein zeigen eine kleine Ausstellung über das Thema „Versehrtsein – gestern und heute“. Historische Exponate aus dem Museumsbestand, wie zum Beispiel Wachsvotive, medizinische Geräte oder ein Heiliger Sebastian aus dem 17. Jahrhundert werden zusammen mit Werken von Künstlern der Gegenwart ausgestellt.
Sechs Künstlerinnen und zwei Künstler, die das Thema aus heutiger Sicht gestalterisch reflektieren, sind vertreten: Adidal Abou-Chamat, Gabriele Bierdimpfl, Judith Egger, Monika Müller-Leibl, Willee Regensburger, Günther Schuhböck, Brigitte Schwacke und Claudia Weber. Fotografie, Malerei, Objektarrangements, Skulpturen, eine Videoprojektion und eine Installationen sind zu sehen. Im Dialog mit historischen Exponaten ergeben sich überraschende Wendungen und Einsichten in unsere und vergangene Wirklichkeiten und in Vorstellungswelten. Ein zur Ausstellung erscheinendes kleines Booklet, das jedem Besucher kostenlos überlassen wird, stellt die Exponate vor und gibt Anregungen zum Rundgang.
Die Ausstellung wird heute, Donnerstag, um 19 Uhr mit Grußworten von Oberbürgermeister Christian Kegel und Museumsleiter Dr. Jürgen Eminger im Spielzeug- und Stadtmuseum eröffnet. Judith Bader, Leiter der Städtischen Galerie und verantwortlich für die Konzeption der Ausstellung, gibt eine kurze Einführung.
Geführte Ausstellungsrundgänge sind zu folgenden Terminen angesetzt: am Dienstag, 8. Mai um 11 Uhr, am Samstag, 26. Mai um 11 Uhr und am Sonntag, 10. Juni um 15 Uhr. Auf Anfrage (Informationen unter der Telefonnummer 0861/164319) werden für Gruppen und Schulklassen gesondert Ausstellungsrundgänge angeboten.
Die Ausstellung „Versehrtsein“ läuft vom 20. April bis zum 10. Juni, das Spielzeug- und Stadtmuseum ist geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 15 Uhr, sonntags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung und das Museum ist frei.