Buchvorstellung

Ermittlungen in der Unterwelt

von Redaktion

Neuer Krimi von Heinz von Wilk

Rosenheim – Der Chiemsee lässt Heinz von Wilk nicht los. Zumindest der Titel „Der Pate vom Chiemsee“ führt die Leser wieder zum Bayerischen Meer. Die Handlung selbst spielt diesmal aber vor allem in der Rosenheimer Unterwelt: In den Bunkeranlagen unter dem Bahnhof liegt etwas, das viele haben wollen.

Autor Heinz von Wilk ist in Rosenheim aufgewachsen. Er betrieb eine Künstleragentur in Osnabrück und anschließend eine Immobilienfirma im spanischen Dènia. Heute lebt der 69-Jährige mit Frau und Dackel im Chiemgau.

„Der Pate vom Chiemsee“ ist sein vierter Chiemsee-Krimi. Als Ermittler bringt Heinz von Wilk erneut Albin Stocker und seinen Partner Zeno an den Start. Wieder mit dabei ist außerdem Dackel Josef. Was sich etwas verändert hat, ist der Schreibstil. Bisher setzte Heinz von Wilk vor allem auf viel Humor. Diesmal ist der Erzählton wesentlich ernster. Eingefleischte Krimifans dürfte dieser Wandel freuen. Die Handlung führt sie sogar mitten hinein in den rauen Gefängnisalltag. Es geht um mächtige Männer, mafiöse Strukturen und letztendlich auch um Rache. Dementsprechend direkt ist die Sprache. Schlagfertige Dialoge sorgen für eine besondere Würze.

Der Autor hat neben vielen bekannten Örtlichkeiten diesmal sogar einige bekannte Persönlichkeiten mit eingebaut: Die Band „Chiemsee Cowboys“ darf das gemeinsame Abendessen des Ermittler-Duos mit einem Boss der russischen Mafia musikalisch umrahmen.

Heinz von Wilk: „Der Pate vom Chiemsee“ erschienen im Verlag emons. ISBN 978-3-7408-0277-6. 10,90 Euro.

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