Opernbühne Bad Aibling

Mozarts letzte Oper

von Redaktion

„La clemenza di Tito“ in der Reithalle von Schloss Maxlrain

Tuntenhausen – Bald ist Premiere: Am Samstag, 14. Juli, starten die Aufführungen der Mozart-Oper „La clemenza di Tito“. Unter der Intendanz von James Barnes verwandelt sich die Reithalle des Schlosses Maxlrain ab 19.30 Uhr erneut in einen Opernsaal, und die Melodien Wolfgang Amadeus Mozarts klingen über das Schlossareal.

Es war Mozarts letzte Oper, und der Komponist brachte in dem Werk seine Vorstellungen von Humanität zum Ausdruck. Inmitten bösartiger Intrigen, in denen sogar sein Jugendfreund nach Titus Leben trachtet, bewahrt der Herrscher „clemenza“, die Tugend der Milde und Vergebung. Nach einem misslungenen Attentat verzeiht Titus seinen Gegnern, und die Handlung steuert auf ein versöhnliches Ende zu. Mozart hoffte, damit dem Kaiser Leopold bei seiner Krönung zum König von Böhmen ein Denkmal setzen zu können. 1791, im Todesjahr Mozarts, wurde die Oper in Prag uraufgeführt. Musik und Libretto halten eine hohe Spannung bis zum Ende.

Regie führt wieder Michael Stacheder, der die psychologische Situation der einzelnen Charaktere umsichtig und nachdenklich erarbeitet hat. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chariklia Apostolu. Die gebürtige Griechin führt den Taktstock. Hochkarätige junge Solisten verschiedener Nationen – ausgewählt bei mehreren Vorsingterminen – sind in den Hauptrollen zu hören. Um die Kostüme bemühen sich auch heuer Michaela Reinel und Werner Böhm. Und ein Orchester aus 29 Berufsmusikern – einige davon Studenten am Mozarteum Salzburg – erweckt mit einer Vielzahl von Instrumenten die Oper zum Leben.

Weitere Termine sind am 18., 24. und 27. Juli jeweils um 19.30 Uhr sowie Sonntag, 22. Juli, um 18 Uhr. Kartenvorverkauf telefonisch unter 08062/8070934 oder online unter www. opernbuehne-badaibling.de. bö