Matinee

„A größere Hetz wird’s nimmer gebn“

von Redaktion

Wiener Frühschoppen auf Schloss Amerang

Amerang – Einen schwungvollen Wiener Frühschoppen mit abwechslungsreichem Programm boten „Die Tanzgeiger“ im voll besetzten Innenhof von Schloss Amerang. Eröffnet wurde das Konzert mit der Polka „La Sisina“. Rudi Pietsch, selbst promovierter Musikwissenschaftler, der seit über 40 Jahren Streichmusik spielt und viele Kurse zum volksmusikantischen Geigenspiel auch in Bayern gehalten hat, stellte die Tanzgeiger vor: Theresa Aigner (Violine), Claus Huber (Trompete), Dieter Schickbichler (Posaune), Marie-Theres Stickler (Harmonika), Irene Narnhofer (Bratsche) und Sebastian Rastl (Bassgeige).

Mit viel Spielfreude vorgetragen gab es dann den „Hallstätter Hochzeitsmarsch“, das „Thernberger Tafelstück“, „Der Bauer schickt den Jogl hinaus“ und amüsante „U-Bahn-Gstanzl“. Eingebunden in die Musik waren auch Gesang und Tanz und bei einigen Stücken kam die sogenannte „Seitlpfeife“ zum Einsatz.

Humorvoll und gut gelaunt präsentierten die Musikanten eine sehr rhythmische und dynamische Vorstellung. Nach der Pause wurden der „Wiener Heurigenmarsch“ und der „Schwegelmarsch aus Südtirol“ gespielt. Schließlich gab es noch die „Paulinchen Mazurka“, die „Pfeiferlbuam vom Grundlsee“ und einen „Trio Walzer“.

Auf die Forderung des begeisterten Publikums nach einer Zugabe spielten die Musiker vier ungarische Tänze. Die Zuhörer dankten den „Tanzgeigern“ mit lang anhaltendem Applaus.

Artikel 5 von 7