Gstadt – Noch bis morgigen Sonntag, 26. August, ist im Haus des Gastes in Gstadt eine Ausstellung von drei bemerkenswerten Künstlern zu sehen. Magdalena Nothaft, Jürgen Welker und Alexander Walter präsentieren ihre Malerei von den schönsten Orten rund um den Chiemsee und haben dabei ganz eigene Positionen im Spannungsfeld zwischen abstrakter und figürlicher Malerei entwickelt. Alle drei Künstler lernten bei Prof. Markus Lüpertz, einem der bekanntesten deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer.
Das Motto von Magdalena Nothaft ist „AndersARTig“, unangepasst, emotional und frei. Jedes ihrer Bilder hat eine besondere Geschichte. Sehenswert sind in der Ausstellung „Sommer am See“ und Seegeister-Impressionen. Die Künstlerin und Autorin, einmal nach Südafrika ausgewandert, lebt heute in Rosenheim und in der Welt. Sie studierte Kunsttherapie, absolvierte Ausbildungen in Marketing und Visual Merchandising. Ihre Gemälde zeigte sie bereits auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Österreich und Australien.
Der graduierte Künstler Jürgen Welker hat sich nach verschiedenen Stationen in Mannheim, Lüneburg und Hohenlinden bei München, schließlich am Tegernsee niedergelassen und betreibt hier seit 2000 ein sogenanntes offenes Atelier. Er malte zunächst abstrakte Porträts, dann Mann-Frau Gemälde und schließlich Gruppen. Die Personengruppierungen, für die er in der Kunstszene bekannt wurde, gestaltete er zunächst bunt und laut, bis sie immer nüchterner und reduzierter wurden. Derzeit kreiert Jürgen Welker abstrakte Landschaften, ruhig und düster, oder explosiv und wild.
„Fichten im Nebel“ und „Farbfelder“
Alexander Walter lebt und arbeitet in Rosenheim. Er studierte Grafik-Design in Augsburg und ist seit 2009 freiberuflich und künstlerisch tätig. Seit 2016 studiert er nun auch an der Freien Kunstakademie Kolbermoor freie Malerei. Interessante Gemälde in der Ausstellung sind die „Fichten im Nebel“ und „Farbfelder“.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind heute und morgen jeweils von 11 bis 19 Uhr.