Bad Aibling – Noch bis zum 28. Oktober zeigt der Künstler Horst Sauerbruch seine außergewöhnlichen Werke in der Galerie Villa Maria. Es sind Bilder, die Funken sprühen, einen Tanz der Farben auf der Leinwand zeigen, dem Besucher Lebendigkeit, Fröhlichkeit und Lebenslust vermitteln.
Horst Sauerbruch ist Sohn eines Malers, durfte schon als Kind beim Vater mitmalen und war von klein auf fasziniert von Farben, von Linien und Flächen. Die ersten Erlebnisse in freier Malerei haben ihn so geprägt, sodass er seither selbst Maler werden wollte und auch Lehrer, um diese Kunst zu vermitteln.
Aufgewachsen in Lindenberg im Allgäu, lebt und arbeitet er heute in München. 1963 bis 1967 hat er an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und war auch Stipendiat der deutschen Studienstiftung. An der Akademie arbeitete er von 1969 bis 1971 als Assistent und von 1972 bis 2005 als Professor für Malerei und Kunsterziehung.
Horst Sauerbruch malt, findet er dabei seinen eigenen Rhythmus, lässt ein Bild entstehen. Wie ein Klavierspieler, der sich von Ton zu Ton schwingt, ist für ihn das Spiel mit den Farben eine Kunst, die immer wieder neue, einmalige Bilder entstehen lässt, wie zum Beispiel seine Landschaftsimpressionen aus Südfrankreich oder Sardinien in Aquarelltechnik. Der Künstler malt auch gerne Dinge, die man spürt, ohne sie eigentlich abgebildet zu sehen, zum Beispiel Wellen oder Wind.
Beeindruckend ist das Bild „der Traum vom fliegenden Teppich, 2011/2012“ in Öl auf Holz, oder „es grünt immer wieder, 1999/2000“ und „Balance, 2011“ in Öl auf Leinwand. Aus der Vielfalt bildnerischer Wege entstehen immer wieder neue und interessante Werke. Die Gemälde von Sauerbruch wurden bereits auf vielen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in München, in Gießen und sogar in Kairo.