Tatort Italien: Hartinger ermittelt wieder

von Redaktion

Interview Andreas Franke stellt Krimi vor

Rosenheim – Er hat es schon wieder getan: Andreas Franke hat seinen siebten Roman über den Rosenheimer Kommissar Max Hartinger veröffentlicht. Doch nicht der kauzige Ermittler, sondern Italien spielt die eigentliche Hauptrolle in den Krimis von Andreas Franke.

Kommissar Max Hartinger ermittelt wieder. Sein siebter Fall führt ihn nach Amalfi. Warum immer Italien, Herr Franke?

Weil ich ein absoluter Italien-Fan bin. Als Zweijähriger reiste ich auf der Rückbank eines R4 über die alte Brennerstraße zum ersten Mal dorthin. Nach Schulzeit und Ausbildung in der Bank lernte ich Italienisch und mit dem Verstehen dieser Sprache zog es mich dann noch öfter in dieses schöne Land. Im vergangenen Oktober war ich jetzt zum 67. Mal in Italien, auf der Insel Ischia.

Wie führte Sie die Liebe zu Italien zum Schreiben von Krimis?

Die Idee dazu kam mir bei meinem Ischia-Urlaub im Jahr 2003. Im Urlaub lese ich immer gerne Krimis. Aber bei diesem Urlaub ging mir der Lesestoff zu früh aus und so lag ich am Strand und überlegte mir, dass ich doch auch mal selber einen Krimi schreiben könnte. Immerhin habe ich schon in der Schule gerne Aufsätze geschrieben. Vier Jahre später wurde aus der Idee Wirklichkeit.

Welches Verbrechen beschäftigt Kommissar Hartinger in Ihrem aktuellen Buch „Bittere Zitronen in Amalfi“?

Inspiriert wurde ich diesmal von der langen Treppe zur Kathedrale die Sant’Andrea Apostolo in Amalfi. Brautpaare lassen sich gerne fotografieren, wie sie oben an der Treppe vor der Pforte der Kathedrale stehen. Bei meinem neuesten Krimi wird der Bräutigam von dieser Treppe gestoßen – vor den Augen der Hochzeitsgäste, darunter auch Kommissar Hartinger.

Wie geht es für Sie als Autor in Zukunft weiter?

Solange es Leute gibt, die meine Krimis lesen wollen, werde ich weiter schreiben. Mit mir entwickeln sich auch meine Charaktere weiter. Beim ersten Band waren die Kinder von Hartinger noch klein, jetzt wird er bald Opa und wenn er dann mal in den Ruhestand geht, tritt vielleicht eine seiner Töchter in seine Fußstapfen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass meine Krimis verfilmt werden. Ich bin schon auf der Suche nach einer Filmproduktion. Interview:Karin Wunsam

Lesung

Andreas Franke stellt morgen, Mittwoch, 14. November, im Happinger Hof, Saal Rosenheim, seinen neuen, siebten Italien-Krimi „Bittere Zitronen in Amalfi“ vor. Außerdem wird der Autor aus einigen seiner bisherigen Krimis lesen. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu Andreas Franke, seinen Büchern, Reisetipps und Kochrezepte finden sich im Internet unter www.andreasfranke-rosenheim.de.

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