Prien – Mit mehr als 30 Arbeiten bekannter südostbayerischer Künstler vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart ist der Winter in die diesjährige Weihnachtsausstellung des Heimatmuseums Prien eingezogen. Arbeiten von Karl Caspar, Maria Caspar-Filser, Arnold Balwé, Eugen Croissant, Robert F. Curry, Hermann Euler, Fritz Halberg-Krauss, Hugo und Hermann Kauffmann, Felicitas Köster-Caspar, Anton Müller-Wischin, Paul Paulus, Paul Roloff, Theodor von Hötzendorff und Marianne Lüdicke bis hin zu Lenz Hamberger und Franz Feistl geben einen künstlerischen Einblick in die „Kalte Jahreszeit“, in der die Natur Atem holt und die Menschen vielleicht wieder einmal Zeit für sich selbst finden.
Waren Winterbilder zunächst Teile von Jahreszeiten- oder Monatszyklen, so entwickelte sich das autonome Winterbild mit Arbeiten von Pieter Bruegel d. Ä. im 16. Jahrhundert. Die eigentliche Entdeckung des Winters als künstlerisches Sujet ergab sich aber erst im 19. Jahrhundert.