Vom Maschinenbau in die Manege

von Redaktion

„Traumfabrik“ Interview mit dem Trampolin-Artisten Hugo Noël

Rosenheim – Die „Traumfabrik“ kommt zurück nach Rosenheim: Am Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, und am Samstag, 26. Januar, um 16 und 20 Uhr macht das Showtheater erneut mit einer zauberhaften Mischung aus Musik, Tanz, Theater, Artistik, Comedy und Sandmalerei Station im Kultur- und Kongresszentrum. Zu dem 30-köpfigen Ensemble gehören viele, große Zirkusstars. Darunter auch der 34-jährige Kanadier Hugo Noël, einer der erfolgreichsten Trampolin-Artisten der Welt. Im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen verrät er, welche spektakulären Kunststücke er bei seinen Auftritten in Rosenheim präsentieren wird.

Herr Noël, wie kommt ein studierter Maschinenbauer in die Manege?

Neben der Universität in Kanada gab es eine Zirkusschule. Aus Spaß habe ich da einen Monat vor meinem Studienabschluss ein Zirkus-Training absolviert. Es hat mir großen Spaß gemacht. Als ich dann das Angebot bekam, ein Jahr lang mit meiner Zirkusnummer in der Schweiz aufzutreten, fiel mir die Entscheidung leicht. So begann dieser Weg und dauert nun schon 13 Jahre an.

Sie sind inzwischen in mehr als 25 Ländern aufgetreten. Ständig auf Reisen zu sein, nervt das nicht irgendwann?

Kanada ist meine Heimat. Aber wenn ich mich dort für einige Wochen aufhalte, wird es mir langweilig. Ich bin es von Geburt an gewohnt, ständig unterwegs zu sein. Schließlich bin ich auf einem Boot aufgewachsen.

Sie sind bekannt für Trampolin-Artistik der Spitzenklasse und haben dafür auch schon unzählige Auszeichnungen bekommen. Können Sie bei Ihrer Arbeit in der Manege von Ihrem Maschinenbau-Studium profitieren?

Ja, sogar sehr. Weil mir zu Beginn meiner Karriere die Artisten-Geräte nicht gefallen haben, begann ich damit, neue zu entwickeln und zu designen für mich und andere Artisten. Daraus ist mittlerweile eine Firma mit fünf Mitarbeitern geworden.

Was ist Ihre neueste Erfindung?

Das LED-beleuchtete Roue Cyr (Rhönrad mit einem einzigen Reifen, Anmerkung der Redaktion). Das kommt natürlich auch bei meinem Auftritt in Rosenheim zum Einsatz.

Was ist das Schöne an Ihrem Artisten-Leben?

Man fliegt durch die Luft und kann damit die Menschen glücklich machen.

Interview: Karin Wunsam

Ab 25. Januar

Die „Traumfabrik“ startet ihre jährliche Tournee nach Weihnachten. Auf dem Programm stehen 36 Shows in acht Städten. In Rosenheim ist das Showtheater dreimal im Kultur- und Kongresszentrum zu sehen: Am Freitag, 25. Januar, um 20 Uhr und am Samstag, 26. Januar, um 16 und 20 Uhr. Karten sind erhältlich in allen Vorverkaufsstellen, zum Beispiel Kroiss-Ticket-Zentrum in der Stollstraße 1, KuKo-Ticketzentrum in der Kufsteiner Straße 4 und ADAC-Service-Center in der Bahnhofstraße 23, außerdem per Telefon 08031/ 15001 oder per Internet unter www.traumfabrik.de.

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