Aschau – Bedeutsam ist das Aschauer Heilige Grab, das aus dem Jahr 1618 stammt und zum letzten Mal Mitte der 50er-Jahre als dreistöckiger Kulissenbau nicht nur zu Andacht in der Aschauer Pfarrkirche Darstellung des Herrn aufgestellt, sondern auch bespielt wurde, allemal. Nach jahrelanger Renovierung, wird es zwischen 16. März und 5. Mai wieder aufgebaut und soll die religiös-kulturelle Bedeutung unterstreichen. Neben dem Pontifikalamt von Kardinal Reinhard Marx am 24. März und der Fastenpredigt von Dekanin Hanna Wirth am 16. März sowie den Auferstehungsspielen „Vom Leben Jesu“ während der Fastenzeit und „Die Auferstehung Jesu“ in der nachösterlichen Zeit darf auch die Musik nicht fehlen. Viele regionale Künstler, die teils internationalen Ruhm erlangt haben, haben dafür zugesagt.
Am Sonntag, 24. März steht Joseph Haydn im Mittelpunkt – das Ensemble Concertante und Trompete-Solist Markus Riepertinger bringen unter Leitung von Bernadette Osterhammer das Konzert für Trompete und Orchester sowie die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze in der Orchesterfassung zu Gehör. Am Freitag, 29. März, stimmt alpenländische Musik auf die Passionszeit ein. Unter dem Motto „Für mich nahmst du das Kreuz auf mich“ spielen die Hohenaschauer Bläser, die Schwar- zensteiner Sängerinnen und die Wössener ErntedankGitarrenmusi auf, Anneliese Staber wird verbindende Texte vortragen. Die Leitung haben Gabi Reiserer und Hans Wiesholzer.
Barocke Passionsmusik erklingt am Palmsonntag, 14. April. Das Ensemble Concerto München unter der Leitung von Johannes Berger wird das „Stabat Mater“ von Giovanni B. Pergolesi aufführen. Karten für die drei Konzerte, die jeweils um 19 Uhr beginnen, gibt es bei allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen oder unter www.muenchenticket.de. elk